Einzelkritik
Michael Lang auch im Cup gegen Luzern der Mann des Spiels – Elyounoussi wird für Ausraster abgestraft

Der FC Basel gewinnt gegen Luzern im Cup-Viertelfinal mit 2:1. Ein unheimlicher Michael Lang ist dank seines Doppelpacks auch im dritten Spiel in Serie der Mann des Spiels. Klicken Sie sich durch die Bildergalerie mit den Noten.

Jakob Weber
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Michael Lang trifft wie er will. Sechs Tore in vier Spielen für eine Aussenverteidigers sind mehr als aussergewöhnlich.

Michael Lang trifft wie er will. Sechs Tore in vier Spielen für eine Aussenverteidigers sind mehr als aussergewöhnlich.

Keystone
Mirko Salvi: 5.5 Beim einzigen Gegentreffer ist Salvi machtlos, weil Lang den Ball abfälscht. In der Schlussphase pariert der Cup-Goalie dagegen zweimal glänzend gegen Schulz und Juric und rettet den FCB so vor der Verlängerung.
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Michael Lang: 6 Langsam wird es unheimlich. Sechs Tore in vier Spielen und in nur zehn Tagen. Der zweite Doppelpack in Folge beschert dem Aussenverteidiger die Bestnote. Seit der neue Rasen im Joggeli liegt, läuft es wie geschmiert.
Manuel Akanji: 4.5 Solide Vorführung des Innenverteidigers in der Viererkette des neuen 4-3-3-Systems. Luzern-Stürmer Juric gewinnt zwar einige Duelle gegen Akanji, aber immer nur mit dem Rücken zum Tor.
Eder Balanta: 4.5 Steht in der Startphase zwei Mal goldrichtig und blockt so zwei Luzerner Schüsse ab. Seine Diagonalbälle waren aber auch schon besser.
Blas Riveros: 4.5 Bekommt den Vorzug vor Petretta und wird seinem Einsatz mit der punktgenauen Flanke auf den Kopf von Fransson vor dem 1:0 gerecht. Defensiv wird er von der schwachen Luzerner rechten Seite kaum gefordert.
Taulant Xhaka: 4.5 Gewinnt die meisten seiner Zweikämpfe und lässt den Ball gut zirkulieren. Ansonsten ein unauffälliges Spiel des Mittelfeldterriers.
Luca Zuffi: 4.5 Das 2:1 resultiert aus einem Zuffi-Freistoss von der Halbposition. Zuffis Ecken lassen allerdings zu wünschen übrig. Gegen Luzern kommt von sechs seiner Corner nur einer zu einem Basler. Der FCB wartet weiter auf das erste Eckballtor der Saison.
Alexander Fransson: 4.5 Auch Fransson hätte der Matchwinner sein können. Dem Assist zum 1:0 folgen zwei hochkarätige Chancen. Doch der Schwede lehnt die Einladung zum Doppelpack ab und muss jetzt bei Kollege Lang in den Nachhilfeunterricht.
Mohamed Elyounoussi: 3 Was denkt sich der Norweger bei seinem Wischer ins Gesicht von Sidler? Glück für Elyounoussi, dass er nach dieser offensichtlichen Tätlichkeit kurz vor der Pause nur die gelbe Karte sieht. Diese Aktion macht auch seine sehenswerte Trickflanke mit überkreuzten Beinen a la Quaresma nicht wett.
Albian Ajeti: 3.5 Albian Ajeti kann dem Spiel seinen Stempel nicht aufdrücken. Ob es daran liegt, dass Michael Lang zu oft in seinen Gefilden auftaucht und ihm die Chancen klaut?
Dimitri Oberlin: 4 Bereits wenige Sekunden nach Anpfiff hat Oberlin seine einzige Torchance, doch Luzern-Goalie Omlin verhindert den frühen Torschrei des flinken Stürmers.
Renato Steffen: 3.5 Steffen hadert nach seiner Einwechslung für Ajeti nach 61 Minuten erst viel mit den Entscheidungen des Schiedsrichters. In der Nachspielzeit vergibt er dann eigensinnig und kläglich die Chance auf die Entscheidung.
Cedric Itten: keine Note Darf gegen seine alten Kollegen auch im Cup nur als Joker ran. Doch anders als noch am Samstag ist ihm diesmal kein Treffer vergönnt. 15 Minuten Einsatzzeit reichen nicht für eine adäquate Bewertung.
Marek Suchy: keine Note Wird in der 86. Minute für Oberlin eingewechselt, um den Sieg zu sichern. Luzern kommt in den sieben Minuten von Suchys lockerem Auslaufen zu keiner Torchance.

Mirko Salvi: 5.5 Beim einzigen Gegentreffer ist Salvi machtlos, weil Lang den Ball abfälscht. In der Schlussphase pariert der Cup-Goalie dagegen zweimal glänzend gegen Schulz und Juric und rettet den FCB so vor der Verlängerung.

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