Noch bleibt den Volleyballerinnen von Sm’Aesch Pfeffingen ein Monat, bis die Saison losgeht. Die Damen nutzen die Zeit rege. Schon Anfang August haben sie – wieder einmal als erstes NLA-Team – mit dem Training begonnen und befinden sich zurzeit in einer intensiven Phase mit Trainingsspielen. «Gerade vergangenes Wochenende spielten wir in Deutschland gegen Vilsbiburg», erzählte Sm’Aesch-Captain Kerley Becker heute Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz zur bevorstehenden Saison. «Dort konnten wir zeigen, dass wir kämpfen können und bald eine Mannschaft sind.» Das Team hat nämlich fünf Neuzugänge zu verzeichnen: Bis auf Captain Becker wurden sämtliche Ausländerinnenpositionen verändert.

Besonders begeistert zeigt sich Cheftrainer Timo Lippuner über den Zugang von Annu Enok. Die 23-jährige Estin fungiert neu als Vize-Captain und spielt im Angriff. Sie war zuvor beim finnischen LP Viesti unter Vertrag. «Sie hatte einen laufenden Vertrag bei einem Verein, der seit Jahren alles gewinnt, und hat sich entschieden, zu uns zu kommen», freut sich Lippuner. Ebenfalls für den Angriff verpflichtet werden konnten die brasilianischen Schwestern Barabra und Manoela Gracia Duarte sowie die Lettin Jekaterina Stepanova. Im Zuspiel führt neu die brasilianische und polnische Doppelbürgerin Rosane Maggioni Regie. Der Cheftrainer schwört auf das neu zusammengestellte Team. «Ich bin überzeugt, dass wir einen Platz unter den ersten Drei holen können», sagt er. Zudem will Sm’Aesch Pfeffingen wieder im Schweizer und im Europacup mitmischen. Seinen Optimismus begründet der Trainer unter anderem damit, dass keine einzige Position mit einer Einzelbesetzung auskommen muss, was Wechsel ermöglicht. «Dass wir nicht über eine Stamm-Sechs verfügen macht uns für die Gegner zudem unberechenbar.»

Neues gibt es nicht nur auf, sondern auch neben dem Spielfeld zu berichten: Da Sm’Aesch Pfeffingen ab dieser Saison nicht mehr wie bis anhin über einen Eintrittssponsor verfügt, muss das Team neu Eintrittspreise für seine Spiele verlangen. Für Jugendliche bleibt der Matchbesuch jedoch gratis.