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Möhlin kommt gegen Tabellennachbar Steffisburg zu einem Remis

Florian Doormann war mit 7 Treffer bester Schütze.

Florian Doormann war mit 7 Treffer bester Schütze.

Der TV Möhlin trennte sich mit einem Unentschieden (24:24) gegen Tabellennachbar Steffisburg. Die Fricktaler lagen in der ersten Spielzeit deutlich vorne und mussten in der Schlussphase hart kämpfen um nicht in die Bredouille des Heimteams zu geraten

In der ersten Halbzeit legte der TVM tüchtig vor und erzielte durch Marcus Hock in der gewohnten Startformation den Eröffnungstreffer. Torhüter Jelovcan vereitelte hinten nacheinander zwei gegnerische Abschlüsse und Hock konnte vorne wieder zum Wurf ansetzen. Doch diesmal parierte auch Steffisburgs Tormann Nick Eggenberger achtsam und ermöglichte einen schnellen Gegenstoss für seine Vordermänner.

Flügelspieler Sven Krainer liess sich nicht zweimal bitten und erzielte den Ausgleich. Danach zeigte Möhlin treffermässig einige tolle Sequenzen, mit cleveren Zuspielen und schnellen Auslösungen und ging nach sechs Minuten durch Meier mit 1:5 in Führung. Steffisburg reüssierte danach via Flügeltor, denn durch Möhlins Mitte war kein Durchkommen möglich. Auch das folgende 3:5 resultierte über Rechtsaussen durch Topshooter des Abends, Sven Krainer (8 Tore). Marcus Hock traf danach die Latte und der Ball donnerte wieder Richtung Torhüter Jelovcan, welcher aber souverän parierte.

Möhlin schiesst sich warm

Sandro Soder probierte es kurz danach auch über den Flügel und erzielte die beiden nächsten Treffer zum 4:7 (10.). Nach dieser Aufwärmphase hatte der TVM die Nase vorn und dominierte weitgehend das Spielgeschehen, vor allem Doormann und Kaiser, aber auch Freitag, setzten sich nach perfekten Pässen gekonnt in Szene und so hiess es nach 23 gespielten Minuten 8:14. Derweil verfehlte Robin Bruggers Geschoss zum zweiten Mal das Tor und er verhalf damit unfreiwillig seiner ehemaligen Mannschaft zum erneuten Gegenstoss.

In den letzten zehn Minuten kassierten beide Teams Zeitstrafen, was sich aber nicht auf den Spielverlauf auswirkte. Was aber ins Auge stach, waren die vielen Rangeleien, in welche auch Möhlins Kaiser schmerzlich involviert war. Die Steffisburger schlichen sich dessen unbeeindruckt, weiter hartnäckig Tor um Tor heran, und so verhiess der leichte Vorsprung für Möhlin zur Pause (13:16), dass noch alles offen war.

Und genau unter diesen Vorzeichen erkämpfte sich der Gastgeber in der nächsten Runde, sie profitierten von den schlechten Abschlüssen der Möhliner oder erschwerten diese nach Strich und Faden, die Oberhand. Hock fand nicht zu seiner gewohnten Trefferquote und Steffisburg konnte stetig Boden gut machen. In der 35. Minute erzielte Wyttenbach via Siebenmeter den Ausgleich zum 16:16 und Möhlin geriet definitiv unter Zugzwang.

Offener Schlagabtausch zum Ende

Aber da war auch ein Florian Doormann, der, wenn er durchkam, präzise einnetzte und sein Team immer mal wieder nach vorne brachte. Doch Steffisburg blieb dran und es folgte ein nervenaufreibender Schlagabtausch. Eine Viertelstunde vor Schluss, beim 19:21, wurde Möhlin durch eine Zeitstrafe zurückgebunden und kassierte nach einem Siebenmeter und anschliessendem Gegentor, wegen eines Ballverlustes den erneuten Gleichstand.

Wenig später führten die Steffisburger erneut. Sie waren personell gut bestückt und konnten immer wieder mit frischen Spielern agieren, während bspw. Tokic verletzungsbedingt geschont wurde. So bahnten sich gefährliche Minuten an und Möhlin konnte zwar nicht auf die Siegesstrasse zurückkehren, aber dennoch eine ärgerliche Niederlage halbwegs abwenden, indem es 24:24 blieb, als die Sirene ertönte.

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