Fussball 1. Liga

Muttenz besiegt den FC Grenchen auch auswärts

Muttenz liess auch in Grenchen nichts anbrennen und besiegte den FCG im letzten Meisterschaftsspiel der Vorrunde mit 3:1. Die Grenchner sündigten dabei vor allem vor dem Tor des Gegeners.

Die Partie war anfänglich relativ ausgeglichen» resümierte Muttenz-Trainer Sahin. «Nach der nicht unverdienten 0:1-Führung bauten wir ab und Grenchen hatte gute Chancen». Mit ein bisschen Glück habe man das 0:1 lange halten können, wobei das auch am Unvermögen von Grenchen lag. «Wir führten heute spielerisch die feinere Klinge. Gegen das physisch stärkere Grenchen spielten wir clever. Der Sieg ist in meinen Augen verdient», so Sahin. Mit dem in den letzten Partien gewonnenen Selbstvertrauen suchte Grenchen gleich von Beginn weg ein frühes Tor. Doch weder Stauffers Abschluss, welcher den Aussenposten streifte (6.), noch ein Hechtköpfler von Moser waren vom Erfolg gekrönt.

Nachdem die Spielleiterin kurz zuvor ein Hands von Kellerhals nicht taxiert hatte, hallte ihr wohl der Unmut der Basler noch in den Ohren, als sie Redzepi's Einsteigen gegen Schüpbach als strafwürdig fand und auf den Elfmeterpunkt zeigte. Wie bereits gegen Schötz machte FCG-Keeper Grosjean den von Amiti gut getretenen Penalty zunichte. Trotzdem ging Muttenz kurz darauf mit 0:1 in Front. Muttenz-Spieler Schüpbach sah seinen Schuss von Weisskopf so abgelenkt, dass Goalie Grosjean auf dem falschen Fuss erwischt wurde und der Ball ins Tor kullerte (22.). Oberle verhinderte dann mit einer Prachtsparade den Ausgleich durch Tugal. Muttenz kam vor der Pause nochmals zu einer guten Gelegenheit. Redzepi rettete für den geschlagenen Grosjean auf der Linie. Im Gegenzug glich Grenchen noch vor dem Pausenpfiff durch ein Tor von Walther aus (44.).

In der 70. Minute versuchte es Amiti mit einer weiten Flanke in den Grenchner Strafraum. Grosjean konnte den Ball mit den Fingerspitzen noch an die Latte lenken, von wo Schüpbach per Kopf erben konnte und zum 1:2 einnickte. Der erneute Rückstand führte dazu, dass Grenchen nun mehr riskierte und das eröffnete den Baslern gute Konterchancen. Entschlossen gingen sie ans Werk, während die Platzherren kaum mehr reagieren konnten. In der 86. Minute schloss Amiti ein sehenswertes Solo mit seinem Tor zum 1:3 Schlussresultat ab. (mbg)

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