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Muttenz bleibt in Baden chancenlos

Fussball Erstligist Muttenzholt auch in seinem vierten Auswärtsspiel in dieser Saison keine Punkte. Das Sahin-Team verlor beim FC Baden mit0:2 und übernimmt nach dieser Niederlage die rote Laterne.

Beat Hager
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Muttenz bleibt in Baden chancenlos
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Kopfballduell: Rainer Bieli (links, Baden) gegen Fayik Onurli (rechts, Muttenz).
Rainer Bieli (links, Baden) führt den Ball an Pascal Alig (rechts, Muttenz) vorbei

Muttenz bleibt in Baden chancenlos

Alexander Wagner

Der SV Muttenz blieb auch in seinem vierten Auswärtsspiel in der laufenden Saison ohne Punkte. Das Sahin-Team verlor beim ambitionierten FC Baden mit 0:2 (0:1) und übernahm nach dieser erneuten Niederlage die rote Laterne.

Muttenz-Trainer Atilla Sahin war beim Gastspiel in Baden wahrlich nicht zu beneiden. Wie bereits in den letzten Partien musste der Coach auch im Aargau auf zahlreiche wichtige Akteure verzichten. So verwunderte nur wenig, dass die Badener gegen ein arg dezimiertes Muttenz spielbestimmend waren. In der 23.Minute zirkelte Rainer Bieli einen Freistoss auf den Kopf von Danijel Dzodan, wo der Ball via einen Basler Verteidiger für die Gäste unglücklicherweise zum 1:0 im Netz landete. Die verunsicherten Basler kamen nur zu wenigen Gegenstössen, wobei in diesen Aktionen die nötige Cleverness fehlte. Nach einem Handspiel im Basler Strafraum zeigte der Schiedsrichter kurz vor der Pause auf den Elfmeterpunkt. Danijel Kovacevic nahm Anlauf und setzte den Ball via Lattenoberkante übers Tor.

Engagierte zweite Hälfte

Nach dem Seitenwechsel verlor der FC Baden zusehends den Faden, während Muttenz zusehends engagierter und kämpferischer aufspielte. Doch die Angriffsbemühungen der Muttenzer endeten jeweils vor der Strafraumgrenze. In der 79.Minute sorgte eine sehenswerte Kombination über mehrere Stationen für den zweiten Badener Treffer,
als Nikola Marjanovic Steven Oberle umlief und zum 2:0 einschoss. Die zahlreichen Absenzen wogen beim SV Muttenz zu schwer und nach dieser erneuten Niederlage rutschte das Team auf den letzten Tabellenplatz ab. «Die Abwehrreihe musste ich ebenso umstellen wie auch das Mittelfeld. Jetzt gilt es, den Schaden bis zur Winterpause zu begrenzen», so Muttenz-Trainer Atilla Sahin.