Fussball

Muttenz eröffnet zweite Hälfte gegen Grenchen

Der Muttenzer Pascal Alig (weiss) spielte letztmals 2009 - aufgrund einer Zerrung verzögert sich sein Comeback erneut. Foto: Aeschbach/archiv

Der Muttenzer Pascal Alig (weiss) spielte letztmals 2009 - aufgrund einer Zerrung verzögert sich sein Comeback erneut. Foto: Aeschbach/archiv

Der SV Muttenz starten als erstes Regioteam offiziell ins Fussballjahr 2011. Zu Gast ist gleich der direkte Konkurrent FC Grenchen.

Im November konnte wegen des frühen Wintereinbruchs nicht mehr gespielt werden. Deswegen empfängt Muttenz am Sonntagnachmittag Grenchen, welches nur einen Rang von Muttenz getrennt ist, zu einem Nachtragsspiel. Allerdings haben sich die Platzbedingungen seitdem nicht gross verändert. Das Feld dürfte wieder durchgefroren sein. «Ich habe meinen Spielern gesagt, dass wir zu 98 Prozent spielen werden», sagt Muttenz-Trainer Atilla Sahin.

Immerhin haben die Muttenz-Spieler noch etwas Sonne im Herzen. Bis vor einer Woche weilten sie in der Dominikanischen Republik im Trainingslager. «Wir hatten ideale Bedingungen. Ein eigenes Feld zehn Minuten vom Hotel entfernt und meistens 27 Grad», erzählt Pascal Alig. Er denkt aber, dass die Umstellung von Sommer auf Winter problemlos funktionieren wird. Immerhin war es beim Testspiel gegen den interregionalen Zweitligisten Oberdorf am Dienstag auch schon frostig.

Der 28-jährige Innenverteidiger Alig stand letztmals 2009 für den Erstligisten in einem Meisterschaftseinsatz. Seitdem laboriert er an einer Verletzung der Hüfte. Einem Hüftimpingement, wie der Möhlemer unter Zuhilfenahme seiner Krankenakte erklärt. Nachdem die Schmerzen nicht nachliessen, «ging es in die Röhre» und Alig wurde schliesslich im April letzten Jahres operiert. Danach musste er sich noch vier Monate schonen, bevor er endlich wieder langsam ins Training einsteigen konnte. «Eine halbe Ewigkeit, schliesslich reichte es nicht einmal für die Vorbereitungsphase im Sommer. Da konnte ich erst leichtes Lauftraining machen.»

Zur lang ersehnten Rückkehr kam es am Vorbereitungsturnier in Allschwil Anfang Februar, bei dem die Muttenzer bereits auf den FC Grenchen trafen und mit 3:0 gewannen. Im Trainingslager dann aber der erneute Rückschlag. Der Körper war mit zwei Trainings pro Tag überfordert, sodass eine Zerrung den Verteidiger seitdem wieder lahmlegt. Das Comeback in der Meisterschaft lässt also weiter auf sich warten.

Problem Innenverteidigung

Da Andrin Brügger Anfang März in die Rekrutenschule muss, sind die Alternativen in der Innenverteidigung begrenzt. Deswegen kam in der Winterpause Philippe Siedler vom FC Basel U21. Der Spieler hat sich gut integriert, braucht aber dringend Spielpraxis, weil er beim FCB oft nur Ersatz war. Sahin spricht von drei möglichen Spielern für die zwei Posten in der Innenverteidigung, will aber noch nicht definitiv Auskunft geben. Auch die Torhüterposition sei gerade problematisch, da zum Beispiel Marco Allenbach aktuell in Prüfungen steckt. Deswegen wurde von den Junioren Salem Fahdy nachgezogen.

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