1. Liga
Muttenz: Wie gewonnen, so zerronnen

Die Baselbieter hatten in der ersten Halbzeit innerhalb von drei Minuten zwei Längen vorgelegt. Am Schluss stand es trotzdem 3:2 für den FC Zürich U21. Der Schiedsrichter war nicht ganz unschuldig daran.

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Der Muttenzer Manuel Jenny

Der Muttenzer Manuel Jenny

bz Basellandschaftliche Zeitung

Als der wenig überzeugende Ref Skalonja die beiden 1.-Liga-Mannschaften zum Pausentee schickte, führten die Gäste aus Muttenz überraschend mit 2:0 gegen den FC Zürich U21. Achtundvierzig Minuten später stand das Team von Trainer Atilla Sahin allerdings mit leeren Händen da. Zürichs Brunner hatte in der Nachspielzeit einen Fehler von Muttenz-Keeper Steven Oberle zum unverdienten Siegestreffer genutzt.

Die Baselbieter hatten in der ersten Halbzeit innerhalb von drei Minuten zwei Längen vorgelegt. Zunächst war es Sven Jegge, welcher ein Durcheinander in der Zürcher Defensive mit dem ersten Treffer bestrafte. Beim zweiten Treffer nutzte Artan Shillova die gute Vorarbeit von Verteidiger Yannick Güngerich nach einem Freistoss von Onur Akbulut. Der FCZ hatte bis zu diesem Zeitpunkt, bis auf einen Lattentreffer von Mariani, keine einzige Torchance.

Ein sehr grosszügig gepfiffener Handspenalty brachte das Heimteam nach dem Seitenwechsel wieder ins Spiel zurück. Der wunderschön herausgespielte Ausgleichstreffer von Chikhaoui sollte dann aber Ausgangspunkt für die Wende in diesem hart umkämpften Spiel sein. (PU)