35. Spieltag

Nach dem 0:0 gegen Thun: Der FCB ist definitiv Tabellendritter

Viele Angriffe, ein ausgeglichenes Spiel, eine Gelb-Rote-Karte und kein Tor. Der FCB hat nach dem 0:0-Unentschieden einen Abstand von sieben Punkten auf den Zweitplatzierten St. Gallen und bleibt definitiv auf dem dritten Tabellenplatz.

Das Spiel:

Obwohl für den FCB seit Sonntag die Chance auf die Meisterschaft vorbei war, stellte der FCB seine Stammelf auf den Platz und nicht etwa seine U21. Thun, noch auf dem Barrageplatz, zeigte auch weshalb: Bereits in den ersten fünf Minuten war klar, dass Thun unbedingt einen Sieg wollte, um aus dem Barrageplatz zu kommen. Sie drückten und preschten immer wieder nach vorne. Bereits in der 7. Minute der erste Schuss von Nicolas Hasler und in der 11. Minute der erste Eckball gefolgt vom nächsten Thuner Torschussversuch. Doch auch der FCB kam immer wieder zu Torchancen. So auch Blas Riveros in der 18. Minute und Campo in der 21. Minute. So ging es munter weiter, wobei Thun eindeutig am Drücker war mit einem Schussverhältnis von 10:4 zur Halbzeit. Auch in der 2. Halbzeit ging es ähnlich weiter: Viele Angriffe, aber keine zwingenden Torchancen. Nach zwei gelben Karten innerhalb von vier Minuten für Omar Alderete spielte der FCB ab der 71. Spielminute nur noch zu 10. Noch weitere drei Male musste ein FCB-Spieler mit Gelb verwarnt werden, da die Thuner nicht anders gestoppt werden konnten. Zum Schluss wurde es dann nochmals hektisch: Ridge Munsy kommt nochmals zu hochprozentigen Chancen, doch die 0 konnte gehalten werden. Für den FCB bedeutet das 0:0-Unentschieden einen Abstand von sieben Punkten auf den Zweitplatzierten St.Gallen, weshalb der FCB definitiv Tabellendritter ist.

Das gab zu reden: 

War es eine gute Entscheidung mit der Stammelf zu spielen oder wäre es nicht sinnvoller gewesen, seine Stammspieler für das wichtige Rückspiel in der Europa-League gegen Frankfurt nächste Woche zu schonen? Für Marcel Koller war zu Beginn klar, der FCB will auch das Spiel gegen Thun ernst nehmen. Die Spieler sollen im Rhythmus bleiben. Doch nach 52 Spielen in dieser Saison und mehreren englischen Wochen werden die Beine immer schwerer. Es wird sich am nächsten Donnerstag ab 21:00 Uhr gegen Frankfurt zeigen, ob sich der Rhythmus bewährt. Vorher gibt es aber noch die letzte Runde der Super League und das letzte Heimspiel am Montag um 20:30 Uhr gegen Luzern.

Der Beste:

Eray Cömert war souverän von Anfang bis zum Ende. Auch nach dem Platzverweis von Omar Alderete war dieser zur Stelle und verhalf dem FCB das 0:0 bis zum Schluss zu halten.

Spiel verpasst? Das ganze Spiel im Ticker:

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