Burstreckys

Nach dem 4:1-Sieg gegen Luzern bleibt das FCB-Barometer konstant hoch

Kaum eingewechselt und schon trifft er: Dimitri Oberlin.

Kaum eingewechselt und schon trifft er: Dimitri Oberlin.

Das neue FCB-Konzept hat sich das Spektakel und die Jugendförderung auf die Fahne geschrieben. Wir messen nach jedem Spiel, wie gut der FCB in den beiden Kategorien abschneidet.

Unterhaltung

Die Zuschauer, die mit dem FC Basel sympathisierten, fühlten sich gewiss besser unterhalten als die Luzerner Fans. Diese sahen nämlich von ihrer Mannschaft nach der Pause nichts mehr. Der FCB dagegen, der schon vor dem Wechsel mehr fürs Spiel getan hatte, gab Gas. Auch nachdem Oberlin die Führung erzielt hatte, beschränkten sich die Gäste nicht darauf, das Resultat zu verwalten.

Dies hatten sie in den vergangenen Jahren ja oft genug getan. Erfolgreich zwar meistens, aber für das Publikum nicht besonders prickelnd. In Luzern aber spielten sie weiter entschlossen nach vorne und wurden für diese Anstrengungen mit dem 3:1 und 4:1 belohnt. Dafür gibt es acht «Burstreckys».

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Jugend

Mit Dimitri Oberlin, Blas Riveros, Cedric Itten, Dominik Schmid und Manuel Akanji sass in Luzern zu Beginn viel junges Blut und Talent auf der Ersatzbank. Nur Raoul Petretta und Albian Ajeti hatten es von den ganz Jungen in die Startelf geschafft. Das ist nicht gerade viel, Jugendwahn schon gar nicht. Immerhin zeigten sowohl Oberlin als auch Itten, dass sie da sind, wenn sie gebraucht werden.

FCB-Barometer

Kaum wurden sie eingewechselt, schlugen sie zu und schossen wichtige Tore. Dieses Erfolgs- erlebnis blieb Ajeti versagt, obwohl er viel tat, um ein Tor zu schiessen. Mit Akanji kam dann kurz vor Schluss noch ein weiterer Junger von der Bank. Für diese Konstellation gibt es fünf «Burstreckys».

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