Burstreckys
Nach dem eiskalten 4:1-Sieg gegen Lausanne bleibt das Barometer weiterhin hoch

Das neue FCB-Konzept hat sich das Spektakel und die Jugendförderung auf die Fahne geschrieben. Wir messen nach jedem Spiel, wie gut der FCB in den beiden Kategorien abschneidet.

Sébastian Lavoyer
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Nach dem 4:1-Sieg gegen Lausanne, hat der FC Basel vieles zu feiern

Nach dem 4:1-Sieg gegen Lausanne, hat der FC Basel vieles zu feiern

JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Unterhaltung

Klirrende Kälte in Lausanne am Samstagabend. Doch den schlotternden FCB-Anhängern wird bald warm ums Herz. Ihre Helden reissen das Spieldiktat sofort an sich und zeigen trotz gefrorenem Boden immer wieder sehr ansprechende Kombinationen. 4:1 lautet das Verdikt letztlich – und man fragt sich, wie der FCB zu Hause gegen Lausanne mit 1:2 verlieren konnte.

Das ist lange her, der FCB längst aus der Krise. Fünfmal gewannen die Basler zuletzt. Die Form ist zurück. Vor allem bei Verteidiger Michael Lang. Er schiesst in der Pontaise sein siebtes Tor in den letzten fünf Spielen. Weltklasse! Wir geben trotzdem nur sieben «Burstreckys». Für mehr hätte es schlicht mehr Spannung, sprich einen stärkeren Gegner gebraucht.

bz

Jugend

Raphael Wicky lässt in der Pontaise ein 3-4-3 spielen und bringt in jeder Reihe einen Jungen: Hinten Manuel Akanji (22), im Mittelfeld Raoul Petretta (20) und vorne Albian Ajeti (20). Mit seinen Wechseln verjüngt er das Team zusätzlich, bringt Alexander Fransson (23) für Luca Zuffi (27) und Neftali Manzambi (20) für Mohamed Elyounoussi (23).

Einzig im Sturm geht das nicht: dort ersetzt der 20-jährige Cedric Itten Ajeti. Die Leistungen sind durchweg ansprechend, Ajeti glänzt gar mit einem Tor und Petretta mit einem Assist. Das gibt sechs «Burstreckys».