Eishockey

Nach dem gewonnenen Finalspiel von Zunzgen-Sissach geht es nun um die Meisterschaft

Nach dem souveränen Finalsieg gegen den EHC Bucheggberg mit 6:1 will Zunzgen-Sissach jetzt auch den Meistertitel und den Pokal.

Im entscheidenden dritten Finalspiel um den Sieg der 2. Liga Gruppe 1 (mit den drei regionalen Teams Zunzgen-Sissach, Rheinfelden, Laufen) zeigten die Oberbaselbieter gegen den EHC Bucheggberg die beste Leistung und siegten vor leeren Zuschauerrängen deutlich und hochverdient 6:1 (1:0, 1:0, 4:1). Damit kommt es nächste Woche (sofern der Corona-Virus will) gegen den EHC Mirchel zur Finalserie um den Meister der Zentralschweiz.

Nach der Heimniederlage im ersten Spiel zeigte das Team von Trainer Dino Stecher schon am Donnerstag in Zuchwil eine wesentlich bessere Leistung und sicherte sich mit dem 4:2 Erfolg die Finalissima. Zunzgen-Sissach und Bucheggberg sind die beiden ausgeglichensten Teams der Gruppe und begegneten sich erneut auf Augenhöhe.

Bis zum letzten Drittel war alles offen

Das Heimteam war in den ersten beiden Dritteln jedoch das kaltblütigere und nutzte Möglichkeiten durch Remo Hunziker und Nicola Di Santo zur 2:0 Führung. «Wer in Führung geht hat psychologisch einen enormen Vorteil», meinte Stecher schon vor dem zweiten Match und so war es auch jetzt. Die Solothurner mussten im Schlussdrittel mehr Risiko nehmen, konnten sich nicht mehr nur auf ihre starke Defensive und Goalie Matthias Rust verlassen.

ZS hat jedoch einige schnelle Spieler, welche das Spiel gut lesen können und kommt so immer wieder zu brandgefährlichen Konterchancen. Miro Furrer traf bereits nach 90 Sekunden zum 3:0 und da war klar, dass der Sieger nur Zunzgen-Sissach heissen kann.

Die Körpersprache der Gäste bestätigte diesen Eindruck. Trainer Beat Renggli versuchte seine Spieler zwar immer wieder zu pushen, aber gegen die nun entfesselten Oberbaselbieter war das zwecklos. Di Santo und Marc Niederhauser erhöhten innert 40 Sekunden auf 5:0 und selbst ein Torhüterwechsel und Timeout brachten nichts, denn kurz danach erzielte Furrer das 6:0.

Ohne Shutout, aber mit dem Gruppensieg

So blieb einzig die Frage, ob Sven Tschan den Shutout schafft. Raffael Marbot verhinderte es in der 53. Minute. «Bis zum Schlusspfiff hat mich dieses Gegentor grausam genervt. Ich wollte den Shutout und hätte es in jener Szene selbst besser machen müssen. Aber jetzt freue ich mich einfach über den Gruppensieg. Jetzt wollen wir unbedingt den Meistertitel mit Pokal!»

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