Hallenhockey

Nach dem Sieg gegen Genf treffen die «Dyblis» im Halbfinal auf Luzern

Basels Tanja Wurst (rechts) kämpft im Spiel gegen Black Boys Genf um den Ball. Alexander Wagner

Basels Tanja Wurst (rechts) kämpft im Spiel gegen Black Boys Genf um den Ball. Alexander Wagner

Die Basler Hallenhockeyanerinnen sichern sich mit zwei Heimsiegen die Teilnahme am Finalturnier. Im Halbfinal gehts gegen Luzern. «Wir haben reelle Chancen in den Final einzuziehen», ist Trainerin Claudia Schudel überzeugt.

Bereits der Auftakt in die fünfte und letzte Runde der Nationalliga A war für den Basler HC verheissungsvoll. Mit 3:1 konnten sich die Baslerinnen gegen Luzern durchsetzen. Damit kam alles auf die letzte Partie an: Mit einem Sieg gegen den direkten Konkurrenten aus Genf konnte sich das Team von Trainerin Claudia Schudel das Ticket für das Finalturnier sichern. Basel hatte das Spiel im Griff, kaHallenhockey m aber trotzdem nicht zu zahlreichen klaren Chancen. Kurz vor der Pausensirene brachte Janina Anthonysamy mit einem beherzten Antritt ihre Mannschaft nach einem tollen Solo in Führung.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Genferinnen der Black Boys besser aus der Kabine und hatten gleiche eine erste gute Möglichkeit, doch Goalie Monika Müller parierte souverän. Praktisch im Gegenzug gelang Fiona Rudolf der zweite Treffer für die «Dybli». Danach brachten die Baslerinnen das Spiel unter der Leitung von Tanja Wurst sicher nach Hause. Zwei Minuten vor der Sirene machte Anthonysamy mit ihrem zweiten Treffer alles klar, auch wenn die Black Boys vier Sekunden vor dem Ende noch zu einem Penalty kamen. Doch diesmal passte für die Baslerinnen alles und der Schuss der Genferin ging daneben.

«Dybli» haben ihre Ziele erreicht

Zu Saisonbeginn lief es noch nicht so rund. «Der Start war harzig. Erst langsam können wir zeigen, was wir können», bilanzierte Trainerin Claudia Schudel. «Das Ziel für die Heimrunde waren zwei Siege», erklärte die 28-jährige Spielerin Tanja Wurst sichtlich zufrieden. Das ist den «Dybli» gelungen. Jetzt treffen sie im Halbfinal auf Luzern, welches sie in der ersten Partie bezwungen haben. «Wir haben reelle Chancen in den Final einzuziehen», ist die Trainerin überzeugt. «Das ist jetzt unser neues Ziel», ergänzt Wurst stellvertretend für die ganze Mannschaft. Doch das können die Baslerinnen nur im Vollbestand erreichen. Immer wieder hatten sie während der ganzen Saison mit krankheitsbedingten Absenzen zu kämpfen. Auch an der Heimrunde in Basel fehlten wieder zwei Spielerinnen. «Doch wir sind nur im Team stark», weiss Wurst.

Rotweiss nicht unantastbar

Nach den zwei Siegen können sich die «Dybli» kurz ausruhen und sich dann auf das Saison-Highlight vorbereiten. In einem allfälligen Final würde wohl wieder Seriensieger Rotweiss Wettingen warten, wie letztes Jahr im Final in Burgdorf. «Doch sie sind diese Saison nicht völlig unschlagbar», ist Wurst zuversichtlich. «Rotweiss war letzte Saison stärker. Und das wollen wir ausnützen, auch wenn Wettingen der Favorit auf den Titel bleibt», blickt die Trainerin bereits voller Tatendrang auf das Finalturnier in Luzern.

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