2. Liga regional
Nach drittem Sieg in Folge: Arlesheim ist das Team der Stunde

Die Arlesheimer gewinnen auch ihr drittes Rückrundenspiel in der 2. Liga regional – in Birsfelden reichte ein Tor von Marc Perret zu einem knappen 1:0-Auswärtssieg. Damit klettert die Mannschaft auf den 9. Rang, Birsfelden ist neu Zehnter.

Jonas Burch
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Torschütze Marc Perret (r.) gegen Birsfeldens Mirkan Akarsel.

Torschütze Marc Perret (r.) gegen Birsfeldens Mirkan Akarsel.

Kenneth Nars

Die Liga reibt sich verwundert die Augen. Was ist nur mit Arlesheim los? Nach sechs Runden lagen die Arlesheimer mit zwei Pünktchen abgeschlagen auf dem letzten Platz, sahen bereits wie ein sicherer Absteiger aus. «Wir haben das Abenteuer angenommen, und wollten uns zurückkämpfen», sagt Spielertrainer Davide Quaranta nach dem Schlusspfiff in Birsfelden.

Nach dem 3:1 in Oberdorf und dem 4:2-Heimsieg gegen Frenkendorf reichte in Birsfelden ein 1:0 für den dritten Dreier in Serie. Einziger Torschütze war Marc Perret, der dem FCA in der 44. Minute mit einem Kopfballtreffer das Tor des Tages bescherte. Danach verpassten die Gäste in der 70. Minute die Vorentscheidung, als der Ball Hakki Ök ein Meter vor dem Tor über den Spann rutschte. Im Gegenzug vergab Renato Santabarbara den Ausgleich.

Ansonsten blieben Chancen Mangelware. «Wir haben endlich genügend Spieler, um über 90 Minuten die Konzentration und das Niveau zu halten», sagt Quaranta. Für ihn einer der Hauptgründe, weshalb die Mannschaft in der Rückrunde so gefestigt wirkt. Dank des derzeitigen Höhenflugs, vergrössern die Arlesheimer gleichzeitig auch den Abstand auf einen Abstiegsplatz. Mit neu 21 Punkten und Rang 9 haben sie sich ein Polster von acht Punkten auf den FC Oberdorf herausgespielt. «Aber wir orientieren uns immer noch gegen hinten. Ziel ist nach wie vor der Klassenerhalt», zeigt sich Quaranta bescheiden.

Birsfelden mit gleichem Ziel

Nach der Niederlage rutscht Birsfelden hinter Arlesheim auf den 10. Platz. Auch für das Team vom Sternenfeld geht es primär darum, sich so schnell wie möglich die Klasse zu sichern. Trotz der Niederlage überwiegen in dieser Spielzeit vor allem die positiven Aspekte. «Ich bin mehr als zufrieden mit der laufenden Saison», freut sich Birsfelden-Präsident Roland Hürner. In der letzten Saison quälte sich Birsfelden durch die Liga und schaffte den Klassenerhalt erst in der allerletzten Partie.

Jetzt wirkt die Mannschaft gefestigter, auch spielerisch tritt das Team dominanter auf. «Wir haben endlich auch das nötige Glück. Deswegen gehen wir fest davon aus, dass wir den Ligaerhalt frühzeitig schaffen werden», zeigt sich FCB-Coach Zemri Demiri optimistisch.
In der Tat war Birsfelden keinesfalls die schlechtere Mannschaft, zeigte erfrischenden Fussball - auch wenn diesmal das nötige Quäntchen Glück gefehlt hat.