Biathlon

Nach getaner Arbeit: «Zuerst verreise ich in die Ferien»

Höchste Konzentration bei Mario Dolder - diese Saison hat sich diese ausgezahlt.

Höchste Konzentration bei Mario Dolder - diese Saison hat sich diese ausgezahlt.

Mario Dolder hat eine seiner besten Saisons hinter sich. Besonders stolz kann er auf seine Resultate an der Weltmeisterschaft im finnischen Kontiolahti sein, von der er erst zurückgekehrt ist. Ein Saisonrückblick des Baselbieters.

Mario Dolder, Was war Ihr persönliches Highlight an der WM in Kontiolathi?

Mario Dolder: Ganz klar der siebte Platz mit der Staffel. Ich war Startläufer und konnte mit einer guten Zeit übergeben. Danach fieberte ich mit meinen Kollegen mit. Als das Resultat dann feststand, war ich überglücklich.

Als 32. im Verfolgungsrennen über 12,5 km waren Sie bester Schweizer – noch vor Teamleader Benjamin Weger. Was war das für ein Gefühl?

Das spielte keine grosse Rolle. Ich habe ein gutes Rennen gezeigt und wäre auch zufrieden gewesen, wenn Benjamin Weger die Top 5 erreicht hätte.

Es war Ihre zweite Teilnahme an Elite-Weltmeisterschaften. Welche Erfahrungen nehmen Sie für die Zukunft mit?

Die Gewissheit, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich habe das erste Mal gute Resultate an einer WM erzielt.

Am Wochenende wird die Weltcup-Saison im russischen Khanty-Mansiysk beendet. Was ziehen Sie für eine Bilanz?

Ich bin mit meiner Saison zufrieden. Nach meiner katastrophalen letzten Saison war es wichtig, konstanter zu werden. Ich konnte in fast allen Rennen wichtige Punkte einfahren.

Und wie erholen Sie sich?

Zuerst verreise ich eine Woche in die Ferien, dann geniesse ich die Zeit zu Hause. Ich war in dieser Saison viel unterwegs und freue mich auf ein paar ruhige Tage in meiner Heimat. Ende April beginne ich dann mit dem Sommertraining.

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