Badminton
Nach zwei Jahren steigen Basels Badmintonspieler wieder in die NLA auf

Der SC Uni Basel dominiert nicht nur die NLB-Saison der Gruppe Ost, sondern setzt sich auch in den Finalspielen gegen Olympica Brig klar durch. Nach dem 6:2 am Samstag, fehlten in Allschwil nur noch drei Siege. Basel gewann aber erneut mit 6:2.

Patrick Pensa
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Die erste Mannschaft vom SC Uni Basel feiert den NLA-Aufstieg. Foto: Zinke

Die erste Mannschaft vom SC Uni Basel feiert den NLA-Aufstieg. Foto: Zinke

Vor einem Jahr wollte der SC Uni Basel Badminton bereits aufsteigen und scheiterte im Final an Uzwil. Diesen Fehler wollte man nicht wiederholen und verstärkte sich gezielt. Vor allem auch mit Blick nach Genf, wo man die grösste Gefahr im Aufstiegskampf witterte.

Brig als Überraschungsgegner

Eine Fehleinschätzung. In der Westgruppe setzte sich überraschend das junge Team von Olympica-Brig durch. Bei normaler Tagesform kein wirklicher Gegner für Basel. Der NLB-Final also nur eine leidige Pflicht für die Equipe von Rémy Matthey? «Nein, die 18 Meisterschaftsrunden waren eine Pflicht. Jetzt geht es um den Aufstieg», sagte Spielertrainer Matthey. Tatsächlich wollte sich Basel keine Blösse geben. Mit zahlreicher Anhängerschaft reiste man am Samstag nach Brig, um keinen Zweifel aufkommen zu lassen, wer im nächsten Jahr in der Nationalliga A stehen wird.

Im Hinspiel alles klar gemacht

Tatsächlich dominierte Basel im Wallis. «Wir waren nicht nur stärker, sondern auch lauter», erzählt Kassier Andreas Mannhart. 6:2 lautete das klare Verdikt. Noch drei Siege brauchte Uni Basel im gestrigen Rückspiel, um den Aufstieg perfekt zu machen.

Viele Zuschauer in Allschwil

Trotz dieser eindeutigen Ausgangslage fanden sich viele Fans im Vitis Sportcenter in Allschwil ein. Und Basel sagte gleich zu Beginn, dass man auf jeden Fall alle Partien spielen werde. Eine faire Geste den angereisten Brigern gegenüber. Als es nach gut einer Stunde 3:0 stand, gab es aber trotzdem ein verhaltenes Abklatschen bei der Heimmannschaft. Im abschliessenden Herreneinzel zeigte Luka Petric seine Klasse und entpuppte sich als Entertainer. Im Stile eines Hochspringers forderte er das Publikum zum Klatschen auf. Am Ende konnte Basel mit einem weiteren 6:2-Erfolg seinen Aufstieg feiern.

Gleich eine Reihe von Basler Aufstiegen

Es ist aber nicht nur die erste Mannschaft von Uni Basel, die in höhere Liga klettert. Das Zwei steigt parallel in die NLB auf, ein Team wandert von der 3. in die 2. Liga und noch offen ist momentan, ob auch die 4.-Liga-Mannschaft aufsteigen wird, wie Klub-Präsident Robert Loppacher erklärte. Der 51-Jährige, der das gestrige Aufeinandertreffen aus dem Hintergrund beobachtete, sieht den Gesamtverein auf dem aufsteigenden Ast und freute sich über die vielen Anwesenden, die alle ihren Beitrag zu einer tollen Saison leisteten.

Dass die Halle gestern nicht überkochte, lag einzig an den klaren Verhältnissen. «Wir freuen uns aber schon», versicherte Rémy Matthey.