Nach der Niederlage im ersten Playoff Viertelfinalspiel in Dübendorf konnte der EHC Basel erstmals zu Hause antreten. In unveränderter Aufstellung wirkte die Mannschaft bereit, stand defensiv stabil und versuchte mit vielen Checks und Blocks die Gäste nicht ins Spiel kommen zu lassen. Auch offensiv wurden Akzente gesetzt. Insbesondere Zwissler, Basels auffälligster Akteur, sorgte mit seinen Vorstössen für Gefahr vor Trüb und provozierte dadurch zwei Strafen, welche trotz einigen Möglichkeiten ungenutzt blieben.

Es folgten weitere Torchancen von Schir, Sauralt und Vogt. Statt mit einer Führung muss Basel das zweite Drittel jedoch mit einem Rückstand in Angriff nehmen. Ein nicht geglückter Schuss von Kreis fand kurz vor Drittelsende den Weg in das von Osterwalder gehütete Tor.

Nachdem Basel zu Beginn des Mitteldrittels eine Druckperiode der Zürcher überstehen konnte, war sie wieder die spielbestimmende Mannschaft. Hochverdient erzielte Schir nach einem Bully den Ausgleich. In der Folge gefiel Basel sowohl spielerisch wie auch kämpferisch weiter und hätte einen zweiten Treffer verdient gehabt. Besonders nachdem Schir und Tuffet mit zwei "Hundertprozentigen" jeweils im Powerplay das Führungstor knapp verpassten.  In dieser Phase war Gästetrainer Stirnimann überhaupt nicht zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft und nahm bereits nach 38 Minuten sein Timeout.

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Im Schlussdrittel war in diesem fairen Spiel nun Spannung angesagt. Beide Teams wollten nun keine Fehler machen. Trotzdem wurden durch den seine strenge Linie durchziehenden Schiedsrichter weitere Strafen ausgesprochen, was die Entscheidung hätte bringen können. Beide Mannschaften zeigten sich jedoch beim Überzahlspiel zu wenig kaltblütig beziehungsweise kämpften in Unterzahl um jeden Meter.

Die Entscheidung des Spiels folgte  3 Minuten vor Schluss. Zuerst hatte Maurer den Matchpuck für Basel auf dem Stock. Praktisch beim Gegenangriff wehrt Osterwalder unglücklich einen Schuss auf den heranbrausenden Suter ab, von dessen Körper der Puck ins Tor geht. Basel versuchte in der Folge mit einem sechsten Feldspieler noch den Ausgleich zu erzielen. Nach einem Scheibenverlust trifft jedoch Puntus Sekunden vor Schluss ins verwaiste Basler Tor zur Entscheidung.

Am Samstag könnte die Saison vorbei sein

Auch im zweiten Spiel war das Wettkampfglück nicht auf Basler Seite. Nun gilt es am Samstag in Dübendorf dieses mit einer tadellosen spielerischen und kämpferischen Leistung wieder zu erzwingen. Gelingt dies nicht, wäre die Saison bereits zu Ende.

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