Einzelkritik
Neftali Manzambi lässt nach dem 6:1-Sieg gegen Thun in der Einzelkritik alle hinter sich

Der FC Basel hat heute im Joggeli gegen den FC Thun ein sehr gutes Spiel gezeigt. Gleich sechs Tore fielen aufseiten der Basler, für die Berner Oberländer gab es nur eines. So wurden die Spieler in der Einzelkritik bewertet:

Céline Feller
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Bejubelt sein erstes Tor für den FCB: Neftali Manzambi (rechts).

Bejubelt sein erstes Tor für den FCB: Neftali Manzambi (rechts).

Keystone
Tomás Vaclík: 4.5 Weitestgehend beschäftigungslos. Muss sich aber bei Manzambi bedanken, dass der Ball nicht noch ein zweites Mal im Tor landet.
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Neftali Manzambi: 6 Traumdebüt! Erster Startelf-Einsatz, erstes Tor, erstes Ausrufezeichen. Macht ein riesen Spiel, zeigt nie Nerven und rettet in der 90. auf der Linie.
Marek Suchy: 4.5 Etwas weit von Sorgic weg bei dessen Tor. Sonst kaum gefordert, schaltet er sich deshalb in die Offensive ein. Sein Abschluss landet am Pfosten.
Fabian Frei: 5 Der Chef in der Abwehr. Strahlt ungemeine Sicherheit aus. Mit einem seiner zahlreichen präzisen Pässe bereitet er das 2:0 mustergültig vor.
Raoul Petretta: 4.5 Beginnt das Spiel als Linksverteidiger, als der er den Assist zum 1:0 gibt. Wechselt nach der Pause auf die Sechs und unterstreicht seine Polyvalenz.
Luca Zuffi: 5 Ballsicher und passgenau wie immer. Hat die Fäden in der Hand im Zentrum. Glänzt mit einem Assist und trifft in der 36. gar beinahe noch selber.
Geoffroy Serey Dié: 5 Was für ein Lauf über 40 Meter in der 5. Minute. Ist merklich heiss auf das Spiel. Umso bitterer, muss er in der Pause wegen Magenschmerzen raus.
Valentin Stocker: 5 Vor allem in der Anfangsphase ist er kaum in den Griff zu kriegen. Folgerichtig sein Tor zum 1:0. Danach baut er etwas ab und muss in der 76. vom Feld.
Samuele Campo: 5 Zeigt sein bisher bestes Spiel im Dress des FCB. Erzielt sein, wie er sagt «erlösendes», erstes Tor. Zaubert immer wieder und bereitet noch das 4:1 vor.
Mohamed Elyounoussi: 4.5 Der Schwächste im Basler Offensivverbund. Vergibt seine wenigen Chancen, leitet aber das 2:0 ein und assistiert Ajeti bei dessen ersten Tor.
Ricky van Wolfswinkel: 5 Zum zweiten Mal in Folge in der Startelf zeigt er ein für ihn typisches Spiel: bleibt beinahe komplett unsichtbar, erzielt aber dennoch einen Treffer.
Blas Riveros: 4.5 Kommt nach der Pause für Serey Die ins Spiel. Weil er defensiv nicht gefordert ist, hat er offensive Freiheiten und Chancen. Nutzt diese aber nicht.
Albian Ajeti: 5.5 Wird in der 67. für van Wolfswinkel eingewechselt und trifft – gleich doppelt. Hat so auch wieder ein Tor mehr erzielt als sein Hauptkonkurrent.
Dimitri Oberlin: - Kommt in der 76. für Stocker ins Spiel. Sein Abpraller wird zur Vorlage für Ajeti. Dennoch zu kurz im Einsatz für eine Bewertung.

Tomás Vaclík: 4.5 Weitestgehend beschäftigungslos. Muss sich aber bei Manzambi bedanken, dass der Ball nicht noch ein zweites Mal im Tor landet.

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