Die letzte Saison beendeten beide Teams auf dem fünften Rang und verpassten damit die Finalrunde der ersten vier. Dies soll sich in der neuen Spielzeit ändern. Die Vorzeichen sind allerdings nicht gerade die besten. 

Vor der jetzigen Saison traten bei den Männern die beiden Trainer zurück. Seither werden sie interimsweise von mehreren Personen trainiert – unter anderem auch vom Präsident und vom Sportchef.

Nichts mit dem Abstieg zu tun haben

Und Präsident Roger Thoma will sich in diesem Jahr weiter vorne klassieren als in der Vorsaison: ╗Das Ziel ist ein Platz unter den ersten vier und die damit verbundene Finalrunde», meint er.

Er ist sich aber bewusst, dass das nicht einfach wird. «Primär wollen wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben», sagt Thoma und fügt an, «allerdings wird das in einer Sechsergruppe schwierig. Zumal mit Wettingen, Servette und wahrscheinlich auch Luzern drei Teams obenaus schwingen werden.»

Ganz ähnlich sieht es bei den Frauen aus. «Unser Minimalziel ist die Finalrunde. Und wenn diese erreicht haben, wollen wir natürlich auch gleich in den Final», meint Trainer Tobias Binz voller Zuversicht und fährt fort, «wir hatten eine gute Vorbereitung.»

Und die Baslerinnen können auf Verstärkung zählen: «Wir haben drei Rückkehrerinnen in unserem Team. Eine stösst aus der Bundesliga wieder zu Basel, die beiden anderen kehren nach einem Jahr Pause zurück zu uns.»

Die Ausdauer geht verloren

Das Hallenhockey ist ähnlich wie das Feldhockey – weshalb die beiden Teams meist aus den gleichen Leuten bestehen. Die Hallenhockey-Saison findet im Prinzip in der Winterpause der Feld-Saison statt. Die letzten Partien der Feldhockey-Hinrunde werden Mitte Oktober ausgetragen, nach eineinhalb Monaten Pause, beginnen dann bereits die Spiele in der Halle.

Das Ganze bringt nicht nur Positives mit sich wie Präsident Thoma erläutert: «Auf dem grossen Feld braucht es vor allem Ausdauer, diese geht in der Halle verloren und die Spieler müssen sie im Frühling wieder aufbauen.» Er sieht aber nicht nur negative Aspekte: «In der Halle ist Schnelligkeit, Technik und Präzision gefragt – dadurch können wir uns noch verbessern.»

Auch Tobias Binz ist eher kritisch gestimmt: «Das sind schon fast zwei verschiedene Sportart. Die Umstellung vom Feld in die Halle ist immer schwierig, weil uns nicht viel Zeit bleibt. Mittlerweile haben wir aber gelernt damit umzugehen.»