Handball

Neue Köpfe, neue Technik: So plant die HSG Nordwest die Zukunft

Christian Meier kehrt zur HSG Nordwest zurück.

Christian Meier kehrt zur HSG Nordwest zurück.

Nach dem coronabedingten Saison-Abbruch hat die HSG Nordwest die Zeit genutzt, und die Weichen für die kommende Spielzeit gestellt.

Christian Meier verliess die HSG Nordwest, nachdem er 2019 Meister mit der U19 geworden war. Ein Jahr später kehrt er nach dem kurzen Auftritt zu den Aktiven in der NLA und dem Rücktritt als Cheftrainer des RTV Basel in den Nachwuchs zurück. Meier ersetzt als U19-Trainer Samir Sarac, welcher ab kommender Saison in der NLB den TV Möhlin als Cheftrainer begleitet.

Doch das ist nicht die einzige Neuigkeit, welche die HSG Nordwest in einem Communiqué vermeldet. Mit Harry Körner als Athletik- und Konditionstrainer für die Bereiche U17 und U19 wurde einer der «schweizweit renommiertesten» Trainer gewonnen. Körner war in den letzten 20 Jahren vor allem im Fussball aktiv. Dort arbeitete er für den FC Basel, die Berner Young Boys, den FC St. Gallen und den FC Aarau. Dazu hat Körner auch heute noch ein Mandat beim Deutschen Fussball Bund im Bereich U18/U20. «Wir sind stolz, dass Harry sich für den Juniorenhandball begeistern liess und freuen uns, dass er auch in Zusammenarbeit mit dem Regionalen Leistungszentrum Basel die Junioren unserer Region athletisch weiterbildet», sagt HSG-Co-Präsident Philipp Hauser. Körner wird zusammen mit Tim Stohler das Athletik-Team bilden und sich zusammen mit Christoph Knöri vom Physioteam Muttenz um die Fitness und die Gesundheit der besten Handball-Junioren der Region kümmern. Dadurch erhofft sich der Verein, seine Spieler in Zukunft besser präventiv vor möglichen Verletzungen zu schützen.

Die Spieler werden ab jetzt technisch überwacht

Neben den personellen Veränderungen gibt es auch im digitalen Bereich eine Neuigkeit. In Zukunft werden alle Spieler der U17 und U19 mit einem persönlichen Herzfrequenz-Monitoring überwacht. So erhält der Verein Informationen über den Fitnesszustand jedes einzelnen Spielers und kann frühzeitig reagieren. Die HSG Nordwest erhofft sich dadurch eine bessere Match- und Trainingssteuerung.
Mit einer neuen Trainingssoftware wird der Staff ausserdem in der Vorbereitung und Nachbereitung der Trainings und Matches unterstützt. «Diese digitalen Möglichkeiten Schweizer Handball im Handball auf unserer Stufe noch die absolute Ausnahme. Wir sind stolz, diese Qualität in unserem Leistungszentrum anbieten zu können», sagt Hauser.

Auch auf administrativer Ebene hat sich die HSG Nordwest verstärkt. Geschäftsführer Michel Santeler konnte zu einem kleinen Teilpensum angestellt werden. Durch all diese Massnahmen ist die HSG Nordwest überzeugt, auch in Zukunft auf nationaler Ebene vorne mitspielen zu können.

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