Unihockey
Neue Saison, neues Glück

Ab heute starten die Teams von Unihockey Leimental in die neue Saison. Die Ziele der Mannschaften sind dabei unterschiedlich gesetzt.

Oliver Jegge
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Luana Mistri vom UC Leimental (rotes Trikot) in Action. Höhn/ZVG

Luana Mistri vom UC Leimental (rotes Trikot) in Action. Höhn/ZVG

Unihockey Leimental besteht aus den drei Trägervereinen TV Oberwil, Squirrels Ettingen und den Wildcats Flüh-Hofstetten. Der Dachverein geht mittlerweile in die sechste gemeinsame Spielzeit. Dieses Jahr steigen acht Teams mit rund 130 Aktiven im Meisterschaftsbetrieb ins Rennen.

Das Frauen-Team kämpft in der NLB um den Ligaerhalt. In der vergangenen Spielzeit musste man die Playouts bestreiten, ehe der Verbleib in der NLB feststand. Ebenfalls wurde unter dem Jahr der Trainer ausgewechselt und interimistisch ersetzt. Diese Saison soll nun in ruhigeren Bahnen verlaufen: Mit dem 26-jährigen Finnen Ville Rynnäs konnte ein neuer Cheftrainer verpflichtet werden. Er verstärkt zudem als Spieler das Männer-Team in der 1. Liga.

Gemäss Sportchef Daniel Höhn erfolgte bei den Frauen eine Zäsur zum Vorjahr: «Wir haben das Team mit einer Spielerin aus Finnland ergänzt sowie einige Juniorinnen aus dem Nachwuchsbereich übernommen. Unser Kader ist qualitativ gut besetzt, nur fehlt es an der nötigen Breite.» Durch die Änderung des Spielmodus steigt für die Spielerinnen die Belastung. Die acht Vereine in der NLB bestreiten in der Vorrunde je drei Partien gegeneinander, dies sind insgesamt 21 Spiele. «Wir streben diese Saison einen Platz im gesicherten Mittelfeld an, um die Teilnahme an den Playouts zu vermeiden», sagt Höhn und ergänzt: «Damals haben wir gegen unsere direkten Konkurrenten zu viele Punkte liegen gelassen. Hingegen holten wir einige Siege gegen die Spitzenteams.»

Nachwuchsarbeit im Fokus

Die 1.-Liga-Männermannschaft geht mit anderen Vorzeichen in die Saison. Hier sollte ein Platz in den vorderen Tabellenrängen machbar sein. Man verfügt über eine gute Mischung aus ausländischen Spielern und guten Junioren aus den Trägervereinen. In den nächsten zwei bis drei Jahren soll der Aufstieg in die NLB ins Visier genommen werden.

Mit Patrick Mendelin konnte ein NLA-Spieler und ehemaliger Junior als Berater in taktischen Belangen gewonnen werden. «Die meisten Vereine in der Schweiz setzen entweder auf den Männer- oder auf den Frauenbereich. Wir möchten in beiden Sparten erfolgreich arbeiten. Unser Modell basiert auf einer starken Nachwuchsabteilung. Auch finanziell ist es ratsam, auf Eigengewächse anstatt teuren Transfers zu setzen.»