In seinem ersten Jahr im ADAC GT Masters überzeugte Schmidt mit pfeilschnellem Grundspeed, Konstanz und Teamfähigkeit. Mit Platz zwei in der Junior-Wertung - als bester Serien-Rookie - und vier Podestplätzen untermauerte Schmidt seine Ambitionen in einer der am stärksten besetzten GTRennserien weltweit. Mit Teamkollege Stefan Mücke, der während seiner WEC-Einsätze von DTM-Star Jamie Green ersetzt wird, zählt die Fahrerpaarung zu den stärksten im gesamten Feld der Saison 2018.

Schmidts neuer Rennstall BWT Mücke Motorsport feierte 2017 mit Rang drei im Debütjahr bereits einen großen Erfolg, holte zwei Siege und war bis zum Saisonfinale in Hockenheim im Kampf um die Fahrer- und Teammeisterschaft. Das erste Kräftemessen mit den Top-Piloten des GT-Sports findet beim Saisonstart vom 13. bis 15. April in Oschersleben statt. Alle Rennen werden von deutschen Sender SPORT1, der auch in der Schweiz empfangen werden kann, live übertragen.

Drei Fragen an Jeffrey Schmidt:

Jeffrey, Glückwunsch zum heißbegehrten Cockpit bei BWT Mücke Motorsport...

Vielen Dank, ich bin äußerst glücklich darüber, 2018 mit BWT Mücke Motorsport in Angriff zu nehmen. Das Team hat viel DTM-Erfahrung, ist unglaublich professionell und ihre Pläne im GT-Sport sind langfristig. Mir war neben der Klasse des Rennstalls besonders wichtig, dass auch Top-Fahrer zum Kader gehören. Stefan Mücke als Ford-Werksfahrer und DTM-Profi Jamie Green sind legendäre Piloten, von denen ich auch noch etwas lernen kann.

Welche Ziele hast du dir in deinem zweiten Jahr im ADAC GT Masters gesetzt?

Ich möchte unter den besten Fünf abschließen - das ist mein erklärtes Ziel für 2018. Ich war letzte Saison schon vorne mit dabei und dieses Jahr wird es noch schwieriger. Im Vergleich zum Vorjahr ist das Feld nochmals stärker geworden und voll von hochkarätig besetzten Autos. Natürlich hängt vieles davon ab, wie die Balance of Performance für 2018 ausfallen wird. Aber wir sind top aufgestellt, um vorne mitzufahren.

Diese Saison sind viele große Namen des Motorsports im Fahrerfeld dabei. Bist du besonders motiviert, gegen sie anzutreten? 

Es ist schon etwas Besonderes, gegen DTM-Champions, Le Mans-Sieger oder Langstrecken-Überflieger zu fahren, die ich früher im Fernsehen gesehen und bewundert habe. Die Motivation ist umso größer, sie in meinem Rückspiegel zu sehen. Mittlerweile fahre ich auf einem Niveau, dass ich gegen sie mithalten und im Zweikampf die Nase vorne haben kann. Das habe ich vergangenes Jahr bewiesen.