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Nichts verlernt: Alex Frei glänzt beim Debüt bei den «Suisse Legends»

Anlässlich des 40-Jahr-Jubiläums des FC Eiken kam es zum Duell zwischen dem 4.-Liga-Team des Vereins und den «Suisse Legends», einer Auswahl ehemaliger Schweizer Natispieler.

Fabio Baranzini
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Alex Frei schoss beim Debüt mit den «Suisse Legends» zwei Tore. FBA

Alex Frei schoss beim Debüt mit den «Suisse Legends» zwei Tore. FBA

Eine halbe Stunde vor Spielbeginn betraten die «Suisse Legends», die gemeinsam über 850 Länderspiele für die Schweiz bestritten haben, das Spielfeld des FC Eiken. Das Aufwärmen der von Rolf Fringer gecoachten Truppe war locker. Es wurden einige Pässe geschlagen, einige Meter gelaufen und vor allem viel gelacht.

Mit dabei war auch Alex Frei. Der frühere FCB-Goalgetter und amtierende Sportchef des FC Luzern gab gegen die 4.-Ligisten aus Eiken sein Debüt bei den «Suisse Legends». Entsprechend gefragt war der 33-Jährige. Bereits vor dem Spiel gab er mehrere Interviews für Radio und TV. Nationalhymne, Handshake, posieren fürs Gruppenfoto und dann gings los. Frei, der wie gewohnt im Trikot mit der Nummer 9 auflief, war sofort anzusehen, dass er nicht ins Fricktal gekommen war, um einen geruhsamen Nachmittag zu verbringen. Er forderte die Bälle, lief viel und war auf der linken und der rechten Seite anzutreffen. Über vergebene Chancen und vermeintlich falsch gepfiffene Offsides ärgerte er sich noch immer. Auch im sportlichen Ruhestand hat Alex Frei seinen Ehrgeiz nicht verloren. «Wir waren alle Profis und jeder von uns will gewinnen. Ich denke, das hat man auf dem Feld auch gesehen», so Frei.

Die «Suisse Legends» taten sich zu Beginn zwar schwer gegen die 4.-Ligisten. Diese führten nach 23 Minuten dank einem lupenreinen Hattrick von David Grunder mit 3:1. Doch das liessen Frei und Co. nicht auf sich sitzen. Es war Frei höchstpersönlich, der für die «Suisse Legends» mit zwei Treffern den zwischenzeitlichen 3:3-Ausgleich markierte. Von seiner Torgefährlichkeit hat er nichts eingebüsst. Am Ende siegten die ehemaligen Natistars 6:4 gegen die Eiker, die sich im Spiel ihres Lebens gut gehalten haben.

«Es hat Spass gemacht und ich habe einige ehemalige Teamkollegen wiedergetroffen. Wenn es sich zeitlich einrichten lässt, werde ich wieder mal dabei sein», sagte Frei nach dem Spiel.

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