Bereits nach den ersten paar Minuten wurde klar, dass sich die Baslerinnen nicht vor den Floorball Riders fürchten müssen. Im Gegenteil! Mit viel Liebe zum Kampf begann das Heimteam in diesem Spiel den Ton anzugeben. Und doch waren es die Riders, die den 1. Treffer nach 15 Sekunden in Überzahl verbuchen konnten. Mit diesem 0:1 gingen die Teams dann auch in die erste Drittels-Pause.

Das zweite Drittel begann wie das erste aufgehört hatte: Die Gäste aus dem Zürcher Oberland standen weiterhin extrem hoch und versuchten den Baslerinnen bereits in deren Spielhälfte den Ball abzunehmen und sie am Aufbauspiel zu hindern.

Auf diesem Wege gelang es den Gästen auch kurz nach Wiederanpfiff die Führung auf 0:2 zu erhöhen. Dass Basel Regio diese Saison aber mit einem Rückstand umzugehen weiss, bewies das Team bis jetzt in jedem Spiel eindrücklich. Nach einem wunderschönen Zuspiel von Noemi Mosimann konnte Luana Mistri auf 1:2 verkürzen. Gleich darauf gelang Jael Steiner dann der viel umjubelte Ausgleichstreffer.

Doch das war noch nicht alles in diesem Drittel. Kurz nach der 2:3 Führung für die Riders sorgte ein klares Fuss-Tor der Zürcher Oberländerinnen für hitzige Gemüter. Zur Überraschung von beiden Teams gaben die Schiedsrichter den Treffer und deklarierten ihn als Eigentor. Das liess der Gastgeber nicht auf sich sitzen und konnte mit dem zweiten Überzahlspiel auf 3:4 verkürzen.

Baslerinnen stehen sich selbst im Weg

Das letzte Drittel begann und die Ansage aus der Garderobe war klar: Das einzige, was zwischen den Baslerinnen und drei Punkten steht, sind sie selbst. Also galt es, weiter nach vorne zu spielen und die oft sehr guten Chancen auch zu verwerten. Doch auch im letzten Drittel waren es die Gäste, die den Score eröffneten. Wortwörtlich im Flug erhöhten die Gäste auf 3:5.

Wieder sah sich das Heimteam einem zwei Tore-Rückstand gegenüber. Und wieder zeigte das Team von Walter Steiner eine enorme mentale Stärke. Die ”Wut“ über den Fusstreffer der Riders wurde unermüdlich in Siegeswillen umgewandelt. Dank zwei tollen Spielzügen gelang den Baslerinnen noch der verdiente 5:5-Ausgleich.

Nun suchte das Team unbedingt die drei Punkte und vergass darüber für kurze Zeit die Verteidigung. Die Gäste liessen sich nicht zweimal bitten und erzielten das 5:6. Trotz erneuter Überzahl für das Heimteam musste sich dieses schlussendlich mit 5:6 geschlagen geben.