Im Vorfeld der Partie spürte man den Optimismus der Birsfelder Verantwortlichen im Hinblick auf die Saison 17/18. Mit dem TV Solothurn stand dann entsprechend auch gleich ein richtiger Gradmesser im ersten Saisonspiel gegenüber, sind die Solothurn auf dem Papier doch im ersten Drittel der Liga anzusiedeln.

Schlechte News schon vor der Partie

Schlechte News gab es aber dann schon bereits vor der Partie. Der neuverpflichtete ungarische Spielmacher Peter Schmid konnte aufgrund einer Magendarmerkrankung die Reise nach Solothurn nicht antreten.

Nichtsdestotrotz starteten die Gäste engagiert in die Partie und vermochten zu Beginn meist vorzulegen. Im Vergleich zur letzten Saison zeigte sich vor allem das Angriffsspiel verbessert, in der Verteidigung wurde aber schon rasch ersichtlich, dass noch nicht alle Abstimmungsmechanismen griffen.

Solothurn hatte leichtes Spiel

Das Heimteam aus Solothurn kam immer wieder zu einfachen Toren. Speziell Marco Kurth (10 von 10 Versuchen) bekamen die Baselländer nie in den Griff. Der TVB liess sich jedoch nicht abschütteln und ging mit nur einem Tor Rückstand (16:15) in die Halbzeitpause. Wobei das 16. Tor vom TV Solothurn mittels direkt ausgeführtem Freistoss zusammen mit der Halbzeitsirene mehr als umstritten war.

In Halbzeit 2 kam dann der Bruch in das Birsfelder Spiel. Insgesamt wurden nicht weniger als 4 Penaltywürfe nicht verwertet und auch ansonsten zu viele individuelle Fehler begangen. Am Schluss stand das viel zu klare Verdikt von 33:26.

Lichtblicke im Birsfelder Spiel

Es gab jedoch auch Lichtblicke im Birsfelder Spiel, beispielsweise Pascal Oberli zeigte Ansätze der Form von früheren Jahren und auch der neuverpflichtete Kreisläufer Lukas Laube zeigte an, dass er eine Verstärkung für das Team sein kann.