Rudern
Niepmann und Tramèr müssen in den Hoffnungslauf

Lucas Tramèr und Simon Niepmann vom Basler RC ist der WM-Auftakt in Amsterdam nicht nach Wunsch gelungen. Das Duo führte das Rennen während 1500 Metern an und musste sich am Schluss doch den Booten aus Irland und China geschlagen geben.

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Dem Duo vom Basler RC läuft es nicht wunschgemäss.

Dem Duo vom Basler RC läuft es nicht wunschgemäss.

Keystone

Spiegelglattes Wasser für die Fortsetzung der Vorläufe auf der „Bosbaan“ in Amsterdam sorgte für ausgesprochen gute Ruderverhältnisse. Lucas Tramèr (CA Vésenaz/Basler RC) und Simon Niepmann (SC Zürich/Basler RC) starteten sehr gut in ihren Vorlauf und schoben die Bugspitze gleich zu Rennbeginn in Führung.

Schon bald hatten sie eine Bootslänge Vorsprung herausgerudert und führten das Rennen mit langen Schlägen an. Das Schweizer Boot lief hervorragend und Niepmann/Tramèr hielten die Führung im Rennen sehr solide.

Auf dem dritten Streckenviertel schmolz der Vorsprung dann aber wieder etwas zusammen. Die beiden Ruderer im irischen Boot merkten, dass sie wieder zum Schweizer Boot aufgeschlossen hatten. Auch die auf der Aussenbahn rudernden Chinesen entschieden sich zu einem Endspurt, da ihnen die direkte Halbfinalqualifikation winkte.

Das Schweizer Boot musste sich auf den letzten 300 Metern geschlagen geben. Zeitweise hatte das Schweizer Boot sogar fast zu rudern aufgehört und man merkte, dass im Boot etwas nicht stimmen konnte. Niepmann/Tramèr kamen an dritter Stelle ins Ziel.

Da sich nur zwei Boote für das Halbfinale qualifizierten, wurde das Schweizer Boot in den Hoffnungslauf vom Dienstag verwiesen.