Die am Sonntag im Einsatz gestandenen Turner zeigten grossartige Leistungen. Mit dem Gewinn von je zwei Gold- und Silbermedaillen sowie zwei Diplomen übertrafen die Turner in den Programmen drei und vier sogar die hochgesteckten Ziele der Trainer. Und zum Abschluss der Wettkämpfe gab es noch eine Überraschung durch Yannik Rüfenacht. Der 14-Jährige sicherte sich beim spannenden Gerätefinal am Reck im Programm 5 die Silbermedaille.

Imposante Bilanz der P3-Turner 

Kevin Kuhni

Kevin Kuhni

Auf Grund der bisher ausgetragenen Wettkämpfe zählten die Programm 3-Turner in der Teamwertung und der dreifache Saisonsieger Jan Imhof  im Einzelwettkampf zum Favoritenkreis. Die Hauptprobe eine Woche zuvor am Heidiland Cup verlief nicht optimal. Trotzdem sah Cheftrainer Rolf Müller den SJM mit Zuversicht entgegen. Die vier Turner konnten von Beginn an ihr Leistungsvermögen abrufen und es bis am Schluss durchziehen.

Rüfenacht Yannik

Rüfenacht Yannik

In der Besetzung Jan Imhof/Silas Rüfenacht/Milan Exnar gewann das Team des NKL mit mehr als fünf Punkten Vorsprung die Goldmedaille auf die Mitfavoriten aus dem Kanton St. Gallen. Dieses Trio hatte schon vor einem Jahr die Teamwertung im Programm 2 gewonnen. Die Überlegenheit ist auch in der Einzelwertung sichtbar. Jan Imhof und Silas Rüfenacht feierten einen Doppelsieg. Der aus strategischen Gründen nicht für Mannschaft berücksichtigte Alexander Marggraf wurde Vierter und Milan Exnar Siebter. Beide gewannen ein Diplom.

Jan Imhof gewinnt die Goldmedaille im Mehrkampf des P3 und mit der Mannschaft.

Jan Imhof gewinnt die Goldmedaille im Mehrkampf des P3 und mit der Mannschaft.

Bester Wettkampf mit Silber belohnt

Kevin Kuhni startet heuer bereits im Programm 4 und kann dort mit den bestens Turnern mithalten, sofern ihm ein fehlerfreier Wettkampf gelingt. Das war bisher aber nur selten der Fall. Mit der Bestnote am Boden und der zweithöchsten Wertung am Barren legte der 13-Jährige den Grundstein für seinen besten Wettkampf der laufenden Saison und wurde mit dem Gewinn der Silbermedaille belohnt.

Die Turner in den Programmen 2 und 1 mussten sich mit Mittelfeldplätzen begnügen. Keiner wuchs über sich hinaus.