Seit kurzem sind Sie wieder zurück in der Schweiz. Wie war Ihr Eindruck erstmals in den USA in der höchsten Liga am Start gewesen zu sein?

Noah Stutz: Es war einfach unglaublich. Es ist schon ein grosser Unterschied, wenn man beispielsweise nach seinem Lauf aus dem Auto aussteigt und gleich ein TV Interview auf ESPN mit mehr als einer Million Zuschauer machen muss. Das ist etwas, das ich bisher nicht kannte.

Was war für Sie der Hauptunterschied zwischen Europa und USA?

Das war ganz klar die Dimensionen auf dem Rennplatz. Die unglaubliche Menschenmasse im Fahrerlager zwischen den Tennteams und die Fans drängeln sich um Autogrammkarten und Fotos mit den Fahrern. Die Fans in den USA lieben diesen Sport und man merkt auch, wie professionell drüben alles organisiert ist.

Wie haben die Top Stars der Szene auf Sie reagiert?

Alle waren sehr freundlich, haben mich herzlich begrüsst und mir Tipps gegeben. Ich denke sie haben sich für mich gefreut, obwohl ich ja eigentlich ein Konkurrent für sie bin. Aber alle waren sehr nett.

Wie sehen jetzt Ihre Pläne und Ziele für 2015 aus?

Eigentlich ist eine gesamte Saison geplant. Das sind  24 Rennen von Februar bis November kreuz und quer durch die USA. Wir stehen in Verhandlungen mit verschiedenen Teams und versuchen einen der begehrten Top Fuel Sitze zu ergattern.

Wie bereiten Sie sich auf die neue Saison vor?

Nach der Saison ist vor der Saison. Zusammen mit meinem Umfeld arbeiten wir in der kurzen, rennfreien Zeit intensiv daran, ein vernünftiges Paket mit Sponsoren und Investoren zu schnüren.