Unihockey

Nuglar United kann ein weiteres Mal Angstgegner Hurricanes nicht besiegen

Die Schlussminuten des Spiels Nuglar gegen Hurricanes

Die Schlussminuten des Spiels Nuglar gegen Hurricanes

Nuglar United verliert in der Kleinfeld-Heimrunde in Frenkendorf beide 1.-Liga-Spiele. Nach einem knappen 5:6 gegen Blumenstein resultierte aus dem Duell mit den Berner Hurricanes ein 5:9. Die Solothurner blicken dennoch zuversichtlich auf die Meisterschaft.

Fast jedes Team in jeder Sportart hat ihn: den klassischen Angstgegner. In den Reihen von Nuglar United sind es die Berner Hurricanes, die den Solothurnern das Blut in den Adern gefrieren lassen. Noch nie hat man gegen die Berner gewonnen, auch nicht im Cupfinal am Anfang des Jahres. In der Heimrunde sollte der Knoten vor eigenem Anhang endlich platzen. Als Tabellendritter gingen die Unihockeyaner entsprechend selbstbewusst in die beiden Partien gegen Blumenstein und eben, diese «anderen» Berner.

Niederlage trotz Schlussoffensive

Sicherlich suboptimal, dass die Auftaktpartie gegen Blumenstein knapp mit 5:6 verloren ging. «Uns fehlte ein wenig das Glück», fasste Spielertrainer Adam Kurtesi das Startspiel zusammen. Zum Abschluss der 4. Runde war es dann so weit: Nuglar gegen die Hurricanes, Dritter gegen Vierter. Und es kam so, wie es laut Statistik bisher immer kam: Nuglar unterlag mit 5:9. Wenigstens zeigte die Mannschaft von Adam Kurtesi nach dem 1:8-Rückstand Moral und betrieb mit vier Toren in den letzten drei Minuten noch Resultatskosmetik. «Das war ein rabenschwarzer Tag für uns. Vor allem zu Hause haben wir uns viel mehr vorgenommen», resümierte Kurtesi nach Spielschluss. «Gegen die Hurricanes fühlt es sich jeweils so an, als ob unsere Handbremse bis zum Anschlag angezogen ist.»

Nach wie vor zuversichtlich

Trotz der Null-Runde und dem Abrutschen auf den 4. Platz bleibt man zuversichtlich, ja sogar optimistisch. «Die Nachwuchs-Förderung läuft gut, wir haben bereits viele Talente in unsere Mannschaft integrieren können», freut sich Kurtesi. Mit dem 4. Rang ist United auch weiter auf Playoff-Kurs, welche jeweils vom Spitzenquartett der Liga ausgetragen werden. Nur sind nach der Doppel-Niederlage Verfolger wie Mümliswil, Oekingen oder Langenthal Aarwangen bedrohlich nah an Nuglar herangerückt. In der letzten Runde vor der Winterpause trifft Nuglar am 16. Dezember in Oensingen auf Tafers-Schmitten und den direkten Verfolger Mümliswil, welcher zwei Tag vorher auch Cup-Viertelfinal-Gegner sein wird. «Grundsätzlich läuft bei uns alles nach Plan», so Kurtesi. Dem ist nichts hinzuzufügen.

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