Ende Dezember 2015 hatte der RTV die Qualifikationsphase auf dem zweitletzten
Platz beendet, sodass nun den RTV in der NLA-Abstiegsrunde zwölf Spiele der Wahrheit
erwarten.

Die NLA-Abstiegrunde mit vier Mannschaften wird mit einer doppelten Hin- und Rückrunde
absolviert. Das danach letztplatzierte Team steigt direkt in die NLB ab, auf die Mannschaft auf
dem zweitletzten Platz warten zwei stets heikle Entscheidungsspiele (Hin- und Rückspiel) gegen den Zweiten der NLB. Die in der Qualifikationsrunde errungenen Punkte werden vollumfänglich in die NLA-Abstiegsrunde mitgenommen.

Ligaerhalt soll geschafft werden

Somit startet der RTV mit neun Punkten Vorsprung auf Schlusslicht Stäfa und mit lediglich
einem Punkt Rückstand auf Fortitudo Gossau sowie siebten Punkten Rückstand auf GC Amicitia
Zürich in die Abstiegsrunde.

Offizielle Zielsetzung ist und bleibt - wie schon zu Saisonbeginn klar formuliert - der
Ligaerhalt, auch wenn dazu der Weg via Barragespiele nötig wäre (was es wenn immer möglich
zu vermeiden gilt). Indes ist die Gefahr eines Direktabstiegs in Anbetracht der klaren
Ausgangslage mit dem enormen Rückstand von Schlusslicht Stäfa als eher gering einzustufen.
Zudem steht RTV-Trainer Silvio Wernle wieder das komplette Kader zur Verfügung - im
Gegensatz zur Schlussphase der Qualifikationsphase im Dezember, als die Verletztenliste
phasenweise fast länger war als die Liste der zur Verfügung stehenden Spieler.

Wie auch immer: nun gilt es, den Blick entschlossen nach vorne zu richten. Das erste, absolut
richtungsweisende und kapitale Spiel bestreitet der RTV am kommenden Samstag, 6. Februar
2016, vor eigenem Publikum gegen Gossau (18.00 Uhr, Sporthalle Rankhof). Mit dem
angestrebten Heimsieg würde der RTV die Ostschweizer bereits nach der ersten Runde wieder
auf dem zweitletzten Platz verweisen.

In der Qualifikationsrunde hatte der RTV das Heimspiel deutlich mit 31:20 gewonnen, auswärts dann allerdings im Dezember stark ersatzgeschwächt mit 18:25 verloren.