Ein Unentschieden in Tuggen; eigentlich ein Resultat, das auf dem Papier nicht schlecht aussieht. Vor allem für die Old Boys, welche in dieser Saison mit zwei Niederlagen aus den ersten beiden Spielen noch nicht auf Touren gekommen sind und auch noch eine unglückliche Cup-Niederlage gegen GC in den Beinen haben. Doch so richtig freuen mochte sich Kapitän Onur Akbulut nicht über den Punkt.

«Wir hätten in der ersten Halbzeit den Sack zumachen müssen.» Akbulut selber war es, der die Partie zu Gunsten der Gelbschwarzen in die richtige Bahn lenkte: Der Regisseur der Basler verwertete in der 27. Minute einen Freistoss, der auf Grund eines Notbremsefouls von Todzi an Müller zu Stande kam. Todzi sah die rote Karte und die Schwyzer mussten in Unterzahl einem Rückstand hinterherlaufen. Rot und Tor – eigentlich die Höchststrafe im Fussball.

Derby gegen den FCB

Trotz weiterer Chancen gelang es OB jedoch nicht die Partie zu entscheiden. In der zweiten Hälfte beschränkte sich das Heimteam aufs Kontern, was bereits nach zehn Minuten in einem Tor resultierte: Stalder nutzte in der 55. Minute einen Fehler im Zentrum der Old Boys und erzielte das 1:1, welches gleichzeitig das Endergebnis bedeutete.

Ein Aufbäumen OB’s scheiterte auch an der gelbroten Karte von Vincent Leuthard in der 66. Minute, womit es für die Schlussphase um die Überzahl der Basler geschehen war. Da Tuggen unter der Woche die U21 des FC Zürich besiegte, sind die Old Boys nun alleiniges Schlusslicht der Promotion League. Immerhin hat OB eine baldige Möglichkeit zur Wiedergutmachung: Am Mittwoch im Nachtragsspiel gegen die U21 des FCB.