Es soll keine Trotzreaktion der Black Stars sein. Vielmehr appelliert Sportchef Peter Faé an die Fairness, die für ihn beim ganzen Wechsel-Theater auf der Strecke geblieben ist. «Wären die Verhandlungen offen und transparent über die Bühne gegangen, hätte ich dem Spieler keine Steine in den Weg gelegt», sagt Faé. Einzelheiten behält Faé für sich.

Laufender Vertrag bis Ende Juni

Weil der Sportchef nun keine Unterschrift für die Freigabe erteilt hat, bleibt Kalayci auf seinem Vertrag – der bis Ende Juni befristet ist – sitzen. Sprich: Ausser für den 1.-Ligisten darf der Spielmacher bis dahin für keinen anderen Verein auflaufen. «Ob er für die restlichen Monaten zurückkommt, soll der Trainer entscheiden. Aber die Mannschaft ist enttäuschend über sein Verhalten», sagt Faé. Die Sperre wurde vom Schweizer Fussballverband verhängt und bestätigt.