Nachgefragt
Pajde-TK-Chef Aydin: «Eine Finalabsage kam nie infrage»

Weil beim Finalisten des Basler Fussball-Cups NK Pajde am Finaltag ein Grossteil der Mannschaft fehlen wird, bat der Verein um eine Verschiebung. Diese wurde vom Verband jedoch zurückgewiesen, weshalb man nun eine andere Lösung suchen musste.

Céline Feller
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NK Pajde (blau) wird im Basler Cupfinal mit einer geschwächten Mannschaft antreten müssen.

NK Pajde (blau) wird im Basler Cupfinal mit einer geschwächten Mannschaft antreten müssen.

Nicole Nars-Zimmer niz

Herr Aydin, ist es für den NK Pajde infrage gekommen, den Basler Cupfinal sausen zu lassen?

Niyazi Aydin: Es ist wirklich so, dass viele Spieler am Tag des Cupfinals am 20. Juni nicht hier sind. Es ist für uns aber nie infrage gekommen, dass wir eine Teilnahme am Final absagen. Schliesslich haben wir die vorangegangenen Spiele nicht umsonst gespielt.

Also ist das Turnier in Kroatien, an das angeblich die ganze Mannschaft reist, nicht wichtiger?

Nein, auch wenn dies überall so wahrgenommen wurde. Für uns ist der Cupfinal eine riesen Sache. In unserer Vereinsgeschichte ist es die erste Qualifikation für dieses Endspiel. Wir freuen uns riesig.

Mit welcher Mannschaft wird der NK Pajde denn nun antreten?

Wir werden mit der bestmöglichen Mannschaft antreten. Das wird eine Mischung sein aus jenen Spielern der 1. Mannschaft, die nicht nach Kroatien gehen, Junioren und ein paar vereinzelten Spielern der 2. Mannschaft.

Wieso hat es aus Ihrer Sicht mit der Spielverschiebung nicht geklappt?

Der Veranstalter AS Timau und auch der Gegner Pratteln haben grünes Licht gegeben. Aber der Verband hat Verpflichtungen gegenüber Sponsoren, was eine Verschiebung unmöglich gemacht hat.

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