Fussball

Pajde wollte Cupfinal schwänzen – der Verband bleibt hart

Pajde (links mit Marko Zelenika) wollte Pratteln (mit Giuseppe Conserva) stehen lassen.

Pajde (links mit Marko Zelenika) wollte Pratteln (mit Giuseppe Conserva) stehen lassen.

Unglaublich: Der 2. Ligist NK Pajde hat sich für den Basler Cupfinal qualifiziert. Doch das kommt ihm ungelegen. Denn gleichzeitig findet in Kroatien ein Turnier statt – mit Pajde. Der Fussballverband Nordwestschweiz hält am Austragungstermin fest.

Am 20. Juni findet der Grosspeter Basler Cupfinal im Rankhof statt. So jedenfalls sah es das Protokoll vor. Und so wird es auch sein: Allerdings benötigte es dazu ein Machtwort des Fussballverbands Nordwestschweiz.

Turnier in Kroatien statt Cupfinal

Der Reihe nach: Die 2.-Liga-Spitzenreiter Pajde und Pratteln qualifizierten sich am 15. April für diesen Final. Tags darauf wurde der Verband telefonisch in Kenntnis gesetzt, dass der NK Pajde just am Wochenende des 19./20. Juni abwesend sei, da die Mannschaft an einem Turnier kroatischer Teams in Kroatien teilnehme. Der Verband lud daraufhin Pajde zu einem klärenden Gespräch ein, mit dem Resultat, dass der Cupfinal am ursprünglichen Datum stattfindet.

Verpflichtung gegenüber Sponsoren

Die Begründung: Aufgrund zahlreicher Verpflichtungen gegenüber Sponsoren und dem Veranstalter werde man am ursprünglichen Datum festhalten. Auch sei die Organisation des Anlasses bereits weit fortgeschritten. Zudem sei der Termin frühzeitig publiziert worden.

Ob so viel argumentativer Überzeugungskraft erklärte der NK Pajde, dass er gewillt sei, trotz der Terminkollision mit einer Mannschaft zum Finalspiel anzutreten. Fragt sich nur, mit welcher?

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