Transfergerüchte
Paulo Sousa: «Ich kann hingehen, wohin ich will»

Bei der Pressekonferenz vom Dienstag vor dem Spiel gegen den FC Vaduz standen die Wechselgerüchte um den Trainer des FC Basel im Vordergrund.

Benjamin Rosch
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Trainer Paulo Sousa Reise nach Italien war Hauptthema der FCB-Pressekonferenz.

Trainer Paulo Sousa Reise nach Italien war Hauptthema der FCB-Pressekonferenz.

Keystone

In den letzten Tagen war Paulo Sousa vermehrt mit dem italienischen Serie-A-Club Sampdoria Genua in Verbindung gebracht worden. Die «Tageswoche» schrieb, der Trainer des FC Basel sei kürzlich nach Italien gereist. Klar, dass sich der Fokus der Pressekonferenz zum Spiel gegen Vaduz vom Dienstagmorgen deshalb schnell einmal in diese Richtung drehte.

«Ich kann hingehen wohin ich will. Ich war dieses Jahr schon in Mailand, London und Stuttgart», wiegelte Sousa jegliche Spekulationen jedoch ab. Er, sein Staff und seine Familie fühlten sich wohl in Basel und er werde nicht sein Privatleben in der Öffentlichkeit kommentieren. «Ich bin absolut fokussiert auf meine Aufgabe hier», sagte Sousa.

Im mittleren Spiel einer Englischen Woche steht die Affiche gegen den Aufsteiger aus Liechtenstein an. «Im Team war die Enttäuschung nach der Niederlage vom Sonntag gegen Luzern gross – wir waren uns das auch nicht mehr gewöhnt», sagt Paulo Sousa. Schon am Mittwoch böte sich aber die Chance, sich wieder von einer besseren Seite zu zeigen.

Den FCB erwartet ein aggressiver Gegner, ist sich Sousa sicher. «Vaduz spielt gegen den Abstieg, zudem haben sie viele Spieler mit FCB-Vergangenheit in ihren Reihen, die besonders motiviert sein werden.» Generell windet er dem Team von Trainer Giorgio Contini ein Kränzchen: «Vaduz zeigte auch schon gegen uns, zu welcher Intensität und Aggressivität die Mannschaft fähig ist – sie präsentieren sich sehr gut in ihrer ersten Saison nach dem Aufstieg.»

Wer aufseiten des FCB in die Hosen steigen wird, macht Sousa vom letzten Training abhängig. Sicher nicht mit von der Partie sein werden Torjäger Shkelzen Gashi, der seine Rot-Sperre aufgrund seines Schubsers gegen den FCZ absitzen muss, und Langzeitverletzter Ivan Ivanov. Fraglich ist ein Einsatz von Captain Marco Streller, der sich nach Aussagen des Trainers jedoch nach seiner absolvierten Halbzeit gegen Luzern gut gefühlt habe.