Schach
Perfekter Saisonstart für Riehen

Zum Auftakt der NLA-Saison in der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) holten die vier Topfavoriten Luzern, Genf, Riehen und Zürich zwar das budgetierte Punktepaar – aber nicht alle auf gleich souveräne Art und Weise.

Markus Angst
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Für Nicolas Grandadam von der SG Riehen gab es zum NLA-Auftakt ein Remis.

Für Nicolas Grandadam von der SG Riehen gab es zum NLA-Auftakt ein Remis.

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Während Riehen bei seinem 61⁄2:11⁄2-Sieg gegen Neuenburg ebenso wenig Probleme bekundete wie Zürich bei seinem 51⁄2:21⁄2-Erfolg gegen Schwarz-Weiss Bern, kamen das topgesetzte Luzern (gegen Winterthur) und Genf (gegen Wollishofen) nur zu 41⁄2:31⁄2-Zittersiegen.

Wollishofen holte gegen das ohne seine beiden Topspieler GM Romanin Edouard und GM Andrej Istratescu angetretene Genf an den ersten sechs Brettern gar eine 31⁄2:21⁄2-Führung heraus, doch die beiden Internationalen Meister Richard Gerber und Alex Domont drehten mit Siegen an den beiden letzten Brettern den Match noch. Und auch für zwei Neuenburger Spieler gab es ein Trostplaster: FM Jacques Kolly remisierte gegen GM Ognjen Cvitan ebenso wie Alex Lienhard gegen IM Ralph Buss.

Trotz der Niederlage ihres Teams konnten sich bei Schwarz-Weiss die Gebrüder Schweizer freuen. Simon schlug den 131 ELO stärkeren FM Jan Rindlisbacher, Samuel trotzte dem 207 ELO mehr aufweisenden FM Jörg Grünenwald ein Remis ab.

Einen historischen Sieg feierte Echallens: den ersten in der Nationalliga A – und dies ausgerechnet gegen Titelverteidiger Réti. Bei ihrer NLA-Premiere vor vier Jahren hatten die Waadtländer alle neun Matches verloren. Nun gabs für den ELO-schwächsten NLA-Klub zum Saisonauftakt gleich einen 41⁄2:31⁄2-Erfolg.

Unterschiedlich starteten die beiden NLA-Absteiger in die neue Saison. Während Trubschachen in der Westgruppe gegen das nur zu fünf angetretene Schwarz-Weiss Bern einen klaren 61⁄2:11⁄2-Sieg feierte, verlor das nicht in Bestbesetzung spielende Mendrisio in der Ostgruppe überraschend gegen den letztjährigen Fast-Absteiger Winterthur II 21⁄2:51⁄2. Von den vier Aufsteigern gewann einzig Therwil (überraschend hoch mit 51⁄2:21⁄2 gegen Bois-Gentil Genf).

Nationalliga A: Neuenburg - Riehen 11⁄2:61⁄2 (Sermier - Renet 0:1, Kolly - Cvitan 1⁄2:1⁄2, Preissmann - Heimann 0:1, Bex - Georgiadis 0:1, Lienhard - Buss 1⁄2:1⁄2, Rohrer - Toth 0:1, Stoeri - Schmidt-Schäffer 0:1, Du Bois - N. Grandadam 1⁄2:1⁄2).

Partien der 2. Runde (25. April): Wollishofen - Riehen, Zürich - Genf, Luzern - Réti, Schwarz-Weiss - Winterthur, Echallens - Neuenburg.

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