Basketball
Philippe Sager wechselt zu den Starwings

Das Arlesheimer-Birsfelder Kombinat kann mit Stolz den ersten Zuzug für die neue Spielzeit 2015/16 vermelden. Vom BC Alte Kanti Aarau stösst Philippe Sager (21, 197 cm) neu zu den „Wings“.

Jordi Küng
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Der neue Mann: Philippe Sager

Der neue Mann: Philippe Sager

starwings.ch

Er ist jung (Philippe wird am 13. November seinen 22. Geburtstag feiern), gross, athletisch, kräftig – und stellt sich der Herausforderung, ab Oktober neu die Herausforderung „Nationalliga A“ anzunehmen.

Seit jeher spielte Sager, ein Aargauer aus Muhen, für die Alte Kanti Aarau (AKA) und durchlief dort sämtliche Nachwuchsstufen und gehörte in den letzten Jahren zum Stamm der Nationalliga-B-Spitzenequipe.

„Philipp kann sowohl aussen wie innen, in der Nähe des Korbes, spielen. Selbstverständlich ist seine Entwicklung noch längst nicht abgeschlossen. Er ist ein Teamplayer, eine absolut integre Persönlichkeit, die Loyalität vorlebt. Er wird für Mannschaft und Verein eine Bereicherung sein“, so Starwings-Cheftrainer Roland Pavloski.

Sager studiert an der ETH Zürich und ist ein gutes Beispiel hiefür, wie man Ausbildung und Leistungssport miteinander verbinden kann. Im Wissen, dass in der Schweiz die Allerwenigsten (Schweizer) von einer Profi-Karriere träumen dürfen, sondern Basket auf Nationalliga-A-Niveau komplementär zur Berufsausbildung spielen sollten...

Ein Deutschschweizer Trio

Ein Jahrzehnt lang waren die Starwings, seit ihrem Aufstieg in der Saison 2004/05, die alleinigen Vertreter der alemannischen Schweiz. Dies wird auf die neue Spielzeit nicht mehr der Fall sein. Mit Swiss Central Basket (das von Danijel Eric, dem früheren Starwings-Akteur und –Trainer, als Spielertrainer angeführt wird) und dem BC Winterthur steigen zwei Deutschschweizer Klubs in die Nationalliga A auf.

Die Starwings heissen Luzerner und Zürcher willkommen, wünschen viel Erfolg und freuen sich auf diese Deutschschweizer Duelle. Dafür verlässt die Alte Kanti Aarau, der sportliche Dominator der letzten vier Jahre, die Nationalliga B freiwillig und zieht sich in die 1. Liga ProBasket zurück. Dafür steigen die Aargauer mit ihrer Frauen-Equipe in die Nationalliga A auf und werden die höchste Liga mit Sicherheit nicht nur beleben, sondern wohl gleich mit an der Spitze spielen. Und somit zum Aushängeschild im alemannischen Frauen-Basket mutieren. Wir wünschen dem Team mit Trainer Milenko Tomic alles Gute und viel Erfolg.

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