Damit liegt Starwings nur noch einen Punkt hinter dem viertplatzierten Fribourg Olympic, auch wenn die Saanestädter noch eine Partie (gegen Neuchâtel) nachholen müssen.

88 der 91 Punkte gingen auf das Konto der Amerikaner Kaylon Williams, Riley Luettgerodt, Darell Vinson und A.J. Pacher, weil diesmal der angeschlagene Captain Joël Fuchs nur das Quartett begleitete, selber jedoch wenig Akzente setzen und keine Punkte erzielen konnte.

Triple-Double für Williams

Williams, dieser Mann mit wohl mehreren Lungen, schaffte erneut ein „Triple-Double“ (12 Punkte, elf Rebounds – als „kleiner“ Spieler – und 12 Assists). Luettgerodt war omnipräsent und in der dramatischen Endphase, der Ruhe bewahrte. Vinson erzielte mit 22 Punkten nicht nur sein höchstes Saisonskore, sondern holte sich sagenhafte 18 Rebounds. Und Liga-Topskorer Pacher warf 31 Punkte und holte sich nebenbei elf Rebounds.

Natürlich kam den „Wings“ entgegen, dass der Gast nur mit drei Ausländern spielte, die ebenfalls den Grossteil der Zähler erzielten. Und weil beim den Wallisern ein starker Centerspieler fehlte, hatten Vinson und Pacher unter den Körben eklatante Vorteile. Und diverse Dunkings und „Flugeinlagen“ unterhielten die Fangemeinde bestens – und das „grosse“ Quartett mit Meister Lugano, Titelfavorit Les Lions de Genève, Neuchâtel und Rekordmeister Fribourg wird die „lästigen Sternenadler“ einfach nicht entscheidend los. Rationale Gründe hiefür gibt es bekanntlich keine. (GK)

Starwings – BBC Monthey 91:88 (40:37)

Sporthalle Birsfelden. – 377 Zuschauer. – SR: Hjartarson/Wirz/Marmy.

Starwings: Williams (12), Fuchs, Luettgerodt (23), Vinson (22), Pacher (31); Verga, Beltinger (3); Lutz, Ngoah, Wachsmuth

Monthey: Glasgow (15), Mafuta (7), Johnson (23), Sweetney (31), Molteni (6); Michellod (2), Grau (4); Fosserat, Moret.

Bemerkungen: Starwings komplett. – Monthey ohne Lukic (verletzt). – Viertelsresultate: 17:23, 23:14 (40:37); 27:29 (67:66) und 23:22 (90:88). – Mit fünf Fouls ausgeschieden: 40. Sweetney. – Fouls: Starwings 10, Monthey 19.