Die Nati-Karriere von Albian Ajeti begann im September 2018 beim 6:0 gegen Island. Damals traf der Basler nach der Einwechslung gleich mit seinem ersten Ballkontakt ins Tor. Zwei weitere Länderspieldebüts feierte Ajeti am Dienstagabend gegen Dänemark im heimischen Joggeli. Seinem ersten Startelfeinsatz folgte in Minute 19 der erste Assist für die Schweiz. Unter den Augen von FCB-Trainer Marcel Koller legte er den Ball – mit dem Oberarm aber vom Schiedsrichter ungeahndet – auf Remo Freuler ab, der zum 1:0 traf.

Nach 71 Minuten wurde Ajeti ausgewechselt. Kurz zuvor und kurz danach hatten mit Granit Xhaka und Breel Embolo zwei ehemalige FCB-Spieler die Fans im Joggeli jubeln lassen. Doch in der Schlussphase mussten sowohl Ajeti als auch Xhaka von der Ersatzbank aus mitansehen, wie ihre Kollegen das 3:0 noch aus der Hand gaben und Dänemark in der Nachspielzeit zum 3:3 traf. "Das Unentschieden fühlt sich wie eine Niederlage an", resümierte Ajeti nach dem Spiel.

Die Schweizer Tore im Video:

Die Schweizer Tore im Video

Die Schweizer Fussballnati verliert am Dienstagabend ihre 3:0-Führung gegen Dänemark und geht mit einem 3:3 vom Platz. Die Schweizer Tore im Video.

Schon gegen Georgien kam Ajeti für die Schweiz zum Einsatz. Nach 60 Minuten ersetzte er den schwachen Mario Gavranovic, den er in der internen Stürmerhierarchie in diesen Tagen überholt hat. Jonas Omlin kam als dritter Goalie erwartungsgemäss nicht zum Einsatz.

Suchys Tschechien verlieren gleich doppelt

FCB-Captain Marek Suchy verlor mit Tschechien gleich zweimal. Bei der 0:5-Klatsche in der EM-Qualifikation gegen England sass Suchy 90 Minuten auf der Bank. Beim 1:3 in einem Testspiel gegen Brasilien durfte er am Dienstagabend 90 Minuten spielen. Der ehemalige FCB-Goalie Tomas Vaclik verzichtete angeschlagen auf die Länderspiele.

Durchzogener Start in die EM-Quali für Albanien. Mit Taulant Xhaka im defensiven Mittelfeld verlor das Team zum Auftakt 0:2 gegen die Türkei. Xhaka holte sich kurz vor Schluss eine gelbe Karte ab. Albanien-Trainer Christian Panucci kostete die neunte Niederlage in seinem 15. Spiel gar den Job. Der bisherige Assistenztrainer Ervin Bulku sowie Sulejman Mema haben das Team übernommen. Immerhin gewannen die Albaner drei Tage später mit 3:0 gegen Andorra. Trotzdem dürfte es mit der Qualifikation schwierig werden. Denn in Gruppe H warten noch Frankreich und Island.

Der Kosovo bleibt ungeschlagen

Wie sein Kollege Ajeti musste auch Edon Zhegrova schmerzhaft erfahren, wie es ist, gegen Dänemark in der 90. Minute den Ausgleich zu kassieren. Trotzdem freute sich das Team von Bernard Challandes am Ende über das 2:2. Zhegrova wurde zur Halbzeit beim Stand von 1:0 für den Kosovo eingewechselt. Auch im ersten EM-Quali-Spiel des Kosovo gegen Bulgarien kam Zhegrova von der Bank. Zwei Minuten nach seiner Einwechslung traf der Kosovo nach einer Einzelaktion von Arber Zeneli zum 1:1-Endstand.

Cömert gewinnt, Okafor nicht

Die Schweizer U21 gewann mit Captain Eray Cömert 4:1 gegen Kroatien und 3:0 gegen Italien. Die Tore gegen Kroatien schossen Ruben Vargas (Luzern), Bastien Toma (Sion), Jéremy Guillemenot (St. Gallen) und Jan Bamert (Sion). Yves Kaiser blieb über 90 Minuten auf der Bank, obwohl Trainer Mauro Lustrinelli fünfmal wechselte.  Gegen Italien schoss Cömert per Penalty das 1:0. Vargas und Petar Pusic (GC) sorgten für den Endstand. Kaiser durfte den Sieg dann in den letzten 20 Minuten als Einwechselspieler absichern.

Die Schweizer U19 absolvierte in diesen Tagen im französischen Tours gleich drei EM-Quali-Spiele. Die ersten beiden verlor das Team um Noah Okafor, FCB-U21-Goalie Jozef Pukaj, FCB-U21-Verteidiger Elis Isufi und FCB-U21-Mittelfeldspieler Yannick Marchand. Zunächst gegen Israel mit 0:3, dann gegen Frankreich mit 2:3. Die Tore für den Schweizer Nachwuchs schossen Dan Ndoye (Lausanne) und Lorenzo Gonzales (Man City). Gegen Polen gab es zum Abschluss ein 0:0. Okafor sass in diesem Spiel 90 Minuten auf der Bank.

Konstantinos Dimitriou verlor mit der griechischen U21 gegen den Nachwuchs der Slowakei mit 3:4 und spielte gegen Montenegros U21 1:1.