FC Basel

Raoul Petretta nach dem Lugano-Spiel: «Wir geniessen jetzt und greifen dann wieder an»

Lugano's player Carlinhos Junior, left, fights for the ball with Basel's player Raoul Petretta, during the Super League soccer match FC Lugano against FC Basel, at the Cornaredo Stadium in Lugano, Sunday, November 10, 2019. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Raoul Petretta hatte Lugano-Carlinhos mehrheitlich im Griff.

Lugano's player Carlinhos Junior, left, fights for the ball with Basel's player Raoul Petretta, during the Super League soccer match FC Lugano against FC Basel, at the Cornaredo Stadium in Lugano, Sunday, November 10, 2019. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

FCB-Verteidiger Raoul Petretta spricht nach dem 3:0-Sieg gegen den FC Lugano über seinen Akku, lange Busreisen und Trainer Marcel Koller.

Zwei Positionen, zwei Assists. Die vergangene Woche war für Sie besonders gut.
Raoul Petretta: Ja. Aber ich bin vor allem froh, dass wir heute 3:0 gewonnen, wieder den Rhythmus gefunden und wieder eine Siegesserie begonnen haben. Das ist für mich wichtiger als meine Einzelleistung.

Wie schwierig war es, nach dem tollen Spiel gegen Getafe auch gegen Lugano sofort wieder bereit zu sein?
Es war eigentlich nicht so schwierig. Am Anfang brauchten wir etwas Zeit, um reinzukommen. Die Führung war dann wichtig, um das Spiel in die richtige Bahn zu lenken. Das 2:0 zur Pause war sehr verdient und wir haben die Führung dann abgeklärt über die Zeit gebracht. Am Ende konnten wir per Konter sogar noch einen drauflegen.

Die Reise nach Lugano ist sehr lang. Wie vertreibt ihr euch die Zeit im Bus?
Unterschiedlich. Manche schauen einen Film, andere spielen Nintendo oder hören ‑ wie ich meistens ‑ einfach nur Musik.

Jetzt kommt die wohlverdiente Länderspielpause.
Ja, wir geniessen jetzt die freien Tage und greifen dann wir wieder an.

Wie voll ist Ihr Akku nach drei englischen Wochen in Folge aktuell noch?
Jetzt ist er gerade nicht so voll. Aber in der Nati-Pause lädt er sich wieder auf. Ich werde die Zeit mit Familie und Freunden verbringen und dann geht es wieder los.

Trainer Marcel Koller war in der Kritik. Jetzt läuft es aber ganz gut. Was schätzen Sie persönlich an ihm?
Er hat als Spieler und Trainer schon alles erlebt und deswegen eine enorme Erfahrung. Er hat Zeit gebraucht und wir haben Zeit mit ihm gebraucht. Jetzt kann er uns mit seiner Erfahrung weiterhelfen.

Wie spüren Sie diese Erfahrung?
Das sind Kleinigkeiten, die aber irgendwo auch entscheidend sind. Wir verteidigen, wenn es sein muss, sehr gut. Wir haben jetzt wieder zu Null gespielt. Gegen Getafe haben wir bewiesen, dass wir leiden können. Das ist auch seine Spezialität und der Verdienst des Trainers.

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