Fussball
Reinach nach Pleite gegen Sissach praktisch abgestiegen

Sissach gewinnt gegen Reinach 3:1 und schafft damit den Ligaerhalt . Ganz anders sieht es für Verlierer Reinach aus. Nach der neuerlichen Pleite ist die Chance um einen Verbleib in der 2. Liga definitiv verspielt.

Ilan Olstein
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Sissachs Abdurahim Hyseni (in Blau) gegen Reinachs Yasin Birol
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Reinach verliert gegen Sisseln
Sissachs Alban Zeqiri (vorn, in Blau) gegen Reinachs Philippe Dennler
Sissachs Florian Schneider (in Blau) gegen Reinachs Mischa Holenstein

Sissachs Abdurahim Hyseni (in Blau) gegen Reinachs Yasin Birol

Für den FC Reinach war die Ausgangslage eindeutig. Nur mit einem Sieg in diesem mit Spannung erwarteten Abstiegskampf gegen Sissach konnte man die Chance auf einen Verbleib in der 2. Liga wahren. Dem SV Sissach hingegen reichte bereits ein Unentschieden, um den Ligaerhalt zu realisieren.

Beide Teams begannen das Spiel sehr nervös und waren in erster Linie darauf bedacht, in der Defensive solide zu stehen. Als die Sissacher ihre Anfangsnervosität abgelegt hatten, präsentierte sich das Spiel einseitiger. Die Gäste waren nun spielerisch überlegen und gingen nach dem Kopfballtreffer von Coletta in der 20. Minute verdientermassen in Führung. Kurz darauf erhöhte Redzepov mit einem wuchtigen Freistoss auf 0:2. Reinach versuchte zwar zu reagieren, doch es gelang der Mannschaft von Trainer Ljubisa Obradovic nicht, den Gegner entscheidend unter Druck zu setzen. Dieser meinte nach der Partie: «Wir haben uns nie aufgegeben, doch heute war der Gegner einfach besser.»

Siegsicherung nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel brauchte Sissach nur gerade drei Minuten, ehe es durch den unbedrängten Hyseni zum 0:3 gelang. Das wichtige Spiel war somit schon früh entschieden, denn der Gastgeber war, mit Ausnahme des Ehrentreffers durch Zaric, zu keiner Reaktion mehr fähig. Reinach muss nun den Gang in die 3. Liga antreten, Sissach hingegen feierte ausgiebig den Ligaerhalt und SVS-Trainer Claudio Masi sagte danach: «Wir haben hart gearbeitet und der Klassenerhalt ist der verdiente Lohn für uns.»