Zwei Ligen trennen die beiden Mannschaften. Während Mulhouse die kommende Saison in der höchsten Liga Frankreichs spielen wird (Ligue Magnus), wird Basel seine Spiele in der dritthöchsten Liga der Schweiz bestreiten (MySports League).

Klassenunterschied kaum erkennbar

Die individuelle Klasse der Franzosen (Läuferisch, Schussqualität) war durchaus sichtbar. Aufgrund der mannschaftlichen Geschlossenheit der Basler war ein Klassenunterschied jedoch nicht gross erkennbar.

So war auch der 21-jährige Vorarlberger Mathias Hagen trotz Niederlage mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: «Wir haben gut gekämpft und alles gegeben. Darum bekam der Gegner ab dem Mitteldrittel auch Probleme mit uns.»

Tatsächlich hatte Basel im Mitteldrittel den Respekt des Startdrittels etwas abgestreift und viel mehr Chancen und Schüsse als Mulhouse herausgespielt. Zudem fehlte beim Penaltyschuss von Rohrbach nur wenig zum Anschlusstreffer.

Die Basler Überlegenheit führte sogar dazu, dass der Elsässer Trainer in der Mitte des Spiels bereits sein Timeout nahm. «Leider konnten wir die vielen Möglichkeiten nicht zu Toren nutzen», so Hagen. «Das zweite und dritte Drittel hat uns gehört und hätte das Spiel auch auf unsere Seite kippen können.»

Überzeugende defensive Leistung

Herauszuheben an diesem Abend ist die gute defensive Leistung der ganzen Mannschaft inklusive Unterzahlspiel mit einem abermals sicheren Damian Osterwalder im Tor.

Mit verantwortlich für eine starke Defensive ist auch Verteidiger Mathias Hagen, der mit seiner neuen Mannschaft sehr zufrieden ist. «Wir sind langsam wie eine Familie und arbeiten daran, immer besser zu werden.»

Davon überzeugen kann man sich am Mittwoch, 12. September, 20:15 Uhr zu Hause gegen den EHC Frauenfeld. Dies wird das letzte Vorbereitungsspiel sein, bevor es am Samstag, 16. September gegen den EHC Wiki-Münsingen dann richtig ernst gilt.