Fussball 2. Liga Regional
Riehen nach 2:0 gegen Arlesheim zurück in der Spitzengruppe

Das Team, das den attraktivsten Fussball der Liga spielt, gegen den überraschend starken Aufsteiger: Die Begegnung zwischen Amicitia Riehen und dem FC Arlesheim versprach viel.

Alan Heckel
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Riehen siegt mit 2:0 über Arlesheim
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Riehen siegt mit 2:0 über Arlesheim
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Riehen siegt mit 2:0 über Arlesheim
Riehen siegt mit 2:0 über Arlesheim

Riehen siegt mit 2:0 über Arlesheim

Roman Aeschbach

Die Partie aber wurde den Erwartungen bestenfalls phasenweise gerecht. Meist bewegten sich Tempo und Spielwitz auf überschaubarem Niveau. Grund dafür waren die langen Absenzenlisten. Dass sich Amicitia am Ende mit 2:0 durchsetzte, entsprach dennoch einer gewissen Logik, weil die Spieler der Riehener «Rumpfelf» über mehr individuelle Klasse verfügten als die des Gegners. «Sie haben einige extrem schnelle und routinierte Akteure, die mit ihrer Klasse eine Partie entscheiden können. Deshalb wussten wir, dass es schwierig werden würde», erklärte Gäste-Trainer Markus Zeller. Dennoch sei der FC Arlesheim nach Riehen gekommen, «um etwas zu holen. In der ersten Halbzeit war ich auch überzeugt, dass es gelingt.»

Gegner unter Kontrolle gehalten

Nachdem Goalie Sandro Wiesendanger die ersten Amicitia-Abschlüsse von Akarsel (11.) und Suhanthan (13.) entschärft hatte, schafften es die Arlesheimer in der Tat, den Gegner besser unter Kontrolle zu halten. Andreas Schärli initiierte zwischen der 23. und 27. Minute die ersten gefährlichen Angriffe der Gastmannschaft, die sich aber just in ihrer besten Phase ein Kontertor Suhanthans einfing.

Amicitia dominierte zweite Hälfte

Nach dem Seitenwechsel versuchte Arlesheim weiterhin, die Riehener in Schach zu halten, wurde selbst aber nicht mehr gefährlich. «Wir hatten keine einzige Torchance, deshalb ist der Sieg von Amicitia verdient», anerkannte auch Markus Zeller. Der Heimklub suchte mit zunehmender Spieldauer entschlossener das zweite Tor. Schliesslich war es wiederum Ricci Suhanthan, der einen weiteren Konter erfolgreich abschloss (77.). «Er ist derzeit in toller Form und hat auch in den letzten Spielen immer getroffen. Zudem ist er die ideale Ergänzung zu Dennis Uebersax», lobte Amicitia-Trainer Marco Chiarelli seinen Stürmer.

Wieder an die Spitzengruppe herangetastet

Nach zwischenzeitlichen Turbulenzen haben sich die Riehener wieder an die Spitzengruppe herangetastet. «Das war ein wichtiger Sieg über einen gut organisierten Gegner», bilanzierte Chiarelli und fügte hinzu: «Wir müssen aber noch mehr Konstanz in unser Spiel bringen. Denn vor der Winterpause treffen wir noch auf unsere Angstgegner aus Rheinfelden und Pratteln.»