Taekwondo

Riehen will am Heimturnier keine Geschenke machen

Lokalmatadorin und Titelfavoritin Deborah Mächler.

Lokalmatadorin und Titelfavoritin Deborah Mächler.

In Riehen gehen ab morgen die 17. Schweizer Meisterschaften in der Technik-Disziplin Poomsae über die Bühne. Die Gastgeber wollen hinter Biel den 2. Platz der besten Schweizer Schule sichern.

Bereits zum dritten Mal nach 2007 und 2011 finden in Riehen die Schweizer Meisterschaften im Taekwondo statt. «Wir legen viel Wert auf Kleinigkeiten, das kommt gut an. Ausserdem sind wir geografisch gut positioniert», weiss OK-Mitglied Philipp Schopfer. Erstmals findet das Turnier nicht nur an einem Tag, sondern über das ganze Wochenende statt.

Noch mehr Schulen dabei

Grund sind die vielen Anmeldungen. Waren 2011 noch 13 Schulen am Start, nehmen diesmal 20 Delegationen die Reise ans Rheinknie in Angriff. Insgesamt stehen dabei 140 Teilnehmer auf der Matte. Mit 23 Kämpfern stellt der Gastgeber wohl eine der grössten Mannschaften. Das Ziel ist klar: Hinter Biel, das viele Nationalmannschafts-Kämpfer stellt und als absoluter Favorit ins Turnier geht, will man sich auf dem 2. Rang festsetzen. «Die Historie zeigt, dass wir in den letzten Jahren im Poomsae immer unter den drei besten Teams des Landes waren», sagt Schopfer. Mit Eliane Descoeudres (14-17 Jahre) und Raphael Ulli (14-18) haben die Basler zwei Talente in der Hinterhand, denen ein Exploit durchaus zuzutrauen ist.

Die Kronfavoritin auf den Titel ist aber Deborah Mächler, ebenfalls ein Riehener Eigengewächs mittlerweile aber Mitglied der Kim-Taekwondo-Schule in Basel.

Jubiläums-Anlass für Riehen

Neben dem Zuschlag für die Schweizer Meisterschaften gibt es für Riehen einen weiteren Grund zur Freude: Die Schule feiert ihr 10-jähriges Bestehen. «In dieser Zeit konnten wir uns in der Szene spürbar etablieren», freut sich Schopfer.

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