Roman Buess, wie viele aktive Freunde im Internet haben Sie?

Nicht speziell viele. Ein Kollege hat mich erst relativ spät darauf aufmerksam gemacht, dass man abstimmen kann.

Waren Sie von Ihrem Award als Lieblingsspieler der Challenge League überrascht?

Ich habe schon gewusst, dass mich viele gewählt haben; Freunde aus Basel, aus Aarau. Aber das es gerade so viel sind, hätte ich nie gedacht.

Ist es schön, fast vier Jahre nach dem U17-Weltmeistertitel wieder etwas im Rampenlicht zu stehen?

Damals war alles sehr neu für mich, 17 ist auch sehr jung. Nun habe mich etwas daran gewöhnt. Anlässe im Anzug sind okay und ich habe mich auch sehr über die Auszeichnung gefreut, aber ich stehe definitiv lieber auf dem Fussballplatz.

Was sind denn Ihre Ziele bis Ende Saison?

Ganz klar nicht abzusteigen, denn wir sind mitten im Abstiegskampf. Die erste Partie der Rückrunde am Samstag gegen Wohlen ist ausschlaggebend. Persönlich ist für mich wichtig, wie in der Hinrunde möglichst viel zu spielen. Nach dem letzten Jahr bei Aarau tut mir das sehr gut.

Waren Sie nach dem Aufstieg mit Aarau enttäuscht, dass es für die Super League keine Fortsetzung der Zusammenarbeit gab?

Nein, da muss man realistisch genug sein, um zu wissen, wann es für die Super League reicht. Ich bin mit hohen Erwartungen nach Aarau gekommen, deshalb war ich wegen meiner wenigen Einsätze auch sehr enttäuscht. Als Stürmer immer nur fünf Minuten zu spielen, bringt nichts. Umso zufriedener bin ich nun bei Locarno, wo ich eine wichtige Rolle einnehmen kann.

Der Vertrag beim FCB läuft im Sommer aus. Droht nicht eine Sackgasse, wenn man zum Ende eines Vertrages ausgeliehen wird?

Ich hatte nie das Gefühl, es sei fertig, wenn ich wie jetzt ausgeliehen werde. Zu gegebener Zeit werden wir sehen, wie es weitergeht.