Aber der Reihe nach: der RTV kam anfänglich nur schwer in die Gänge und lag nach 18 Minuten mit 3:9 im Rückstand. Doch dann fing sich die Mannschaft von Trainer Silvio Wernle auf, fand eindrücklich in die Partie zurück und die erstmalige Führung (12:11) war zugleich auch das Pausenresultat.

Auch in der zweiten Halbzeit setzte sich der RTV zunächst lange Zeit gekonnt in Szene, erhöhte, angeführt von Max Dannmeyer (6 Tore), und den beiden Flügelspielern Maximilian Gerbl (5) und Maurus Basler (4), gar auf sechs Tore Vorsprung (18:12 und 20:14 nach 43 Minuten). Am Ende jubelten dennoch die Zürcher, die vom kompletten, unerklärlichen RTV-Einbruch profitierten und zu einem kaum noch erwarteten Sieg kamen.

Während der RTV zwischen der 18. und 42. Minute, also innert 24 Minuten, einen 17:5-Lauf hinlegte, gingen die letzten 18 Minuten mit 13:3 an die Zürcher. Verrückt! Grösster Schwachpunkt beim RTV war – mit Ausnahme von Dannmeyer – der Rückraum.

 Im Abstiegskampf

Da das Schlusslicht Gossau sein Heimspiel gegen St. Otmar St. Gallen 28:24 gewann, beträgt der RTV-Vorsprung auf den Tabellenletzten Gossau fünf Runden vor Schluss nur noch einen einzigen Punkt. Zur Erinnerung: der Tabellenletzte steigt direkt in die NLB ab, auf den Zweitletzten warten zwei Barrage-Spiele gegen den Zweiten der NLB. Der drittletzte Platz befindet sich nun definitiv nicht mehr in Reichweite.

Nächster Fixpunkt für den RTV bildet am Sonntag, 2. April 2017 (17:00 Uhr, Sporthalle Kreuzbleiche, St. Gallen) das Auswärtsspiel beim TSV St. Otmar St. Gallen.