Da Meister Lugano an diesem Wochenende am Finalturnier des European Women Champions Cup im finnischen Espoo spielt, findet die dritte Partie der zweiten Halbfinalserie zwischen Lugano und Bomo Thun (2:0) erst am 1. März statt.

Mit den ZSC Lions qualifizierte sich der klare Favorit im Duell mit dem SC Reinach für den Final. Die Zürcherinnen gewannen beide Heimspiele klar und setzten sich auch auswärts – allerdings nur knapp – durch. Knapp die Hälfte aller Tore (8 von 19) schoss die kanadische Topscorerin Isabelle Ménard, die restlichen 11 Tore verteilten sich auf acht verschiedene Torschützinnen. Rerinach geriet im ersten Drittel mit zwei Toren in Rückstand, kam mit einem Treffer von Claudia Riechsteiner zurück ins Spiel, doch noch in derselben Minute stellten die Zürcherinnen den alten Abstand wieder her und gingen bis Drittelsende mit 5:2 in Führung. Damit war die Entscheidung gefallen, die Lions-Frauen zogen auf 8:2 davon, ehe Aline Heiz der letzte Playoff-Treffer gelang.

 Reinach hat nun fast zwei Wochen Zeit, sich das den „kleinen Final“, das Spiel um die Bronzemedaille vorzubereiten. Das Spiel wird am 7. März ausgetragen, Reinach wird Heimvorteil geniessen, der Gegner wird Bomo Thun sein, da nicht davon auszugehen ist, dass die Berner Oberländerinnen die Serie gegen Lugano noch drehen werden.

 Mit dem dritten Sieg in der Playout-Serie gegen Weinfelden sicherte sich der letztjährige Bronzemedaillen-Gewinner Université Neuchâtel vorzeitig den Ligaerhalt. Weinfelden hingegen wird die Liga-Qualifikation gegen den Meister der SWHL B bestreiten müssen.

SWHL A, Playoff-Halbfinal: ZSC Lions – Reinach 8:3 (2:0, 3:3, 3:1), Stand: 3:0. – Playout: Université Neuchâtel – Weinfelden 3:2, Stand: 3:0.