1. Liga Eishockey

Schiedsrichter-Fehlentscheid bringt dem EHC Basel in Lyss den Siegestreffer

Unter Druck: Der SC Lyss hatte zwar mehr Spielanteile - aber Basel trug dennoch den Sieg davon.

Unter Druck: Der SC Lyss hatte zwar mehr Spielanteile - aber Basel trug dennoch den Sieg davon.

Wer diese Saison bisher die Spiele des EHC Basel besuchte, erlebte in dieser ausgeglichenen 1. Liga Gruppe Zentral spannende, enge Spiele. Auch das fünfte Saisonspiel am Samstag Nachmittag gegen den SC Lyss war dabei keine Ausnahme.

Die Partie begann ausgeglichen ohne zwingende Chancen beider Mannschaften. Dies änderte sich nach etwa 10 Minuten durch eine erste Druckphase des SC Lyss. In Führung ging dann aber Basel durch Rony Spreyermann, nachdem sich Pfennich die Scheibe hinter dem Tor erkämpft hatte. Die Lysser versuchten sofort zu regagieren, schossen aus allen möglichen Lagen, scheiterten aber vorerst am abermals sensationellen Damian Osterwalder im Tor des EHC Basel. So blieb es nach 20 Minuten bei der Führung der Basler.

Das Mitteldrittel hätte für Basel nicht besser beginnen können. 29 Sekunden waren gespielt, als Tuffet einen von Torhüter Zaugg abgewehrten Schuss von Wüthrich abstaubte. Lyss «krebste» sich jedoch wieder zurück ins Spiel und glich durch Jan Krebs innerhalb von drei Minuten mit zwei abgefälschten kuriosen Toren aus. Kurz vor Ende des Mittelabschnitts war dann Basel im Glück: Das Schiedsrichter-Trio übersah ein unabsichtliches Beinstellen vom vorbeifahrenden Pfennich an Goalie Zaugg. Michael Maurer sagte danke und traf ins leere Tor. Entsprechend heftig waren die Proteste der Berner. Schiedsrichter Aegerter blieb jedoch bei seiner Torentscheidung.

Basel verwaltet geschenktes Tor

Im Schlussdrittel beschränkte sich der EHC Basel auf die Kontrolle des Spiels und auf schnelle Gegenstösse. Dabei hatten Pfennich, Wüthrich oder Mombelli durchaus gute Möglichkeiten eine Entscheidung herbeizuführen. So blieb es aber bis zum Schluss spannend. Nachdem auch die letzte Druckphase überstanden war, konnten die Basler sich über den Sieg freuen und sich weiter in der Spitzengruppe etablieren.

Auch der auf diese Saison von den Elite A Junioren zum EHC Basel transferierte Michael Maurer war sehr zufrieden mit dem Sieg und sieht den Erfolg auch der Stimmung im Team geschuldet: «Wir haben ein unglaublichen Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. Das motiviert. Da bereitet sich jeder auf den Punkt vor und gibt immer 150%.» Selber davon überzeugen kann man sich bereits am nächsten Dienstag, 11. Oktober um 20:15 Uhr. Dann trifft der EHC Basel zu Hause auf den EHC Zuchwil Regio.

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