In der Qualifikationsrunde, die anfangs Februar gespielt wurde, hatte sich die Schweiz als Zweitplatzierte hinter Russland für die Endrunde der besten acht Teams qualifiziert. Mit 2:1-Siegen über Italien und Tschechien zog die Schweiz schliesslich in das Endspiel ein.

Im Final des in Kazan (Russland) durchgeführten Wintercups in der Kategorie der Unter-14-Jährigen waren aber schliesslich die Spanier zu stark für ein bis am Schluss kämpfendes Schweizer Trio.

Jérôme Kym, Yarin Aebi und Jan Sebesta hatten während der gesamten Woche eine starke Leistung gezeigt, wie der Nachwuchschef von Swiss Tennis, Michael Lammer, festhielt: „Ich bin stolz darauf, wie die Jungs nie aufgegeben haben, auch wenn sie zurücklagen. Aus diesen schwierigen Matches, die sie diese Woche gegen starke Konkurrenten gespielt haben, können sie viel für die Zukunft lernen.“

Bereits früh im Teamwettkampf sein Land vertreten zu können, sei etwas ganz Besonderes, so der Coach, der selber jahrelang dem Schweizer Davis-Cup-Team angehörte. 

Letztmals hatte eine Schweizer U14-Equipe in den 90er-Jahren am Teamwettbewerb im Final gestanden: 1993 besiegte die Schweiz die Tschechische Republik und holte Gold. Zwei Jahre zuvor hatte die helvetische Equipe 1991 die Silbermedaille gewonnen. Vorher gab es dies im seit 1977 jedes Jahr durchgeführten Wettbewerb auch einmal, nämlich im Jahr 1982 (dem Geburtsjahr des heutigen Coachs Lammer).

Trotz des schönen Erfolges darf dieser nicht überbewertet werden, erklärt Lammer: „Wir sprechen hier von 14-Jährigen, die noch einen weiten Weg vor sich haben um dereinst Profi zu werden. Natürlich freuen wir uns über die Silbermedaille und die gezeigte Leistung und wir werden sie als Ansporn nehmen, noch härter zu arbeiten.“