Laufsport

Schwitzen und stöhnen bei 30 Grad am Lupsinger Lauf

Ist bereit für den baldigen Swiss Triathlon Circuit: Lukas Müller.

Ist bereit für den baldigen Swiss Triathlon Circuit: Lukas Müller.

Am 23. Lupsinger Lauf dominierten die Triathleten. Bei extremen äusseren Bedingungen hat Lukas Müller aus Langenbruck in einem spannenden Finish den Liestaler Daniel Künzi mit 2,2 Sekunden Vorsprung niedergerungen.

Die stark kupierte Strecke rund um den Lupsinger Holzenberg mit 12,3 Kilometern Länge und 320 Metern Höhendifferenz wird in der regionalen Läuferszene als sehr schwierig eingestuft. Dazu kam nach dem garstigen Aprilwetter der vergangenen Wochen am Samstag ein meteorologischer Paukenschlag mit schwül-warmem Föhnwetter und Temperaturen an der 30-Grad-Grenze.

Diese Konstellation wurde denn auch für die meisten der in der Rekordzahl von 407 Startenden zum erwarteten Härtetest. Diesen bestanden diejenigen Läuferinnen und Läufer am besten, die sich den Gefahren von solchen Hitzerennen von allem Anfang an bewusst waren und den Wettkampf klug einteilten und anderseits über athletische und mentale Kräfte verfügten, um solche Extrembedingungen wegzustecken. Trotzdem – die Hitze forderte ihren Tribut.

Während am «Lupsinger» 2011 insgesamt 63 Läuferinnen und Läufer unter einer Stunde ins Ziel kamen, ist der Durchbruch dieser «Schallmauer» bei der diesjährigen Auflage nur noch 29 Klassierten geglückt.

Triathleten unter sich

Daniel Künzi und Tom Marti vom Tri Team Sichternhof und Lukas Müller vom Team Cuestas ist am Lupsingerlauf die letzte Standortbestimmung vor dem Auftakt zum Swiss Triathlon Circuit vom 6. Mai in Stettfurt glänzend gelungen. Die drei regionalen Top-Triathleten liefen zusammen mit dem Liedertwiler Michele Cordasco bereits nach drei Kilometern mit grossem Vorsprung an der Spitze.

In einem unwiderstehlichen Tempolauf setzte sich sodann Lukas Müller ab dem Kulminationspunkt auf den letzen vier Kilometern in der Siegerzeit von 48:47,8 knapp durch. Dasselbe gelang Maja Meneghin-Pliska im Frauenrennen. Mit minimen 2,4 Sekunden Vorsprung konnte die Basler Marathonläuferin Simone Hertenstein aus Liestal in Schach halten und sich den Sieg in 54:40,8 sichern.

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