«Wir haben erneut eine Top-Besetzung», sagt OK-Präsident Andreas Wild. Es sind aber nicht nur Frauen welche starten, sondern auch viele Junioren und Amateure die «mithelfen» werden, dass die Traditionsveranstaltung erneut ein Sportfest von hoher Qualität werden wird.

Kupfernagel als Titelverteidigerin

Neben der Titelverteidigerin und fünffachen Weltmeisterin Hanka Kupfernagel/De, die den GPO «als sehr hartes Rennen einstuft», starten die sechs Landesmeisterinnen Andrea Graus (Ö), Doris Schweizer und Priska Schwager (beide Sz), Lotta Lepistö (Fi), Alena Amilaiusik (W’russ) und Dalia Muccioli (It). «Diese Fahrerinnen wie auch die OS- und WM-Medaillengewinnerin Emma Pooley (Gb) werten unsere Veranstaltung mächtig auf», kommentiert Wild das Starterinnenfeld.

Sabine Spitz als «Regionale»

Um den Sieg mitfahren wird die Regionale Sabine Spitz aus Murg am Hochrhein. «Ich will in Zunzgen vor den Mountainbike-Weltmeisterschaften von Ende Monat in Südafrika noch ein paar intensive Kilometer auf der abwechslungsreichen Strecke absolvieren, auf der es Spass macht, zu fahren», freut sich die Süddeutsche auf den Start. Sie startet im Übrigen nicht des Geldes wegen. «Radsport ist für mich vor allem Leidenschaft».

Bergpreis auf 465 Meter Höhe

Der GPO ist unterschiedlich lang. Pro Runde müssen 7.9 Kilometer zurückgelegt werden und dabei den Bergpreis auf 465 Meter Seehöhe überwunden werden. «Dieser geht an die Substanz», zitiert das OK die Fahrerinnen, die den technisch anspruchsvollen Parcours mit vielen engen Kurven im Baselbiet kennen. «Erholen können sich die Fahrer während es Rennens nicht wirklich», brachte es Wild anlässlich der Pressekonferenz diese Woche auf den Punkt.

Selektionsrennen für die WM

Für die international arrivierten Fahrerinnen ist die Prüfung über 63 Kilometer ein Selektionsrennen für die Welttitelkämpfe von Ende September in Italien. Es sei aber auch ein aktiver Beitrag für den Radrennport im Allgemeinen und im Speziellen ein solcher für den Nachwuchs, sagt das OK des GPO. Dieses verfügt über ein 40 000-Franken-Budget, das zu drei Vierteln über Sponsoreneinnahmen gedeckt wird. «Darüber sind wir sehr froh», sagt Andreas Wild. Er dankt gleichzeitig und «mit Nachdruck» aber auch seiner Helfermannschaft, die 150 Personen umfasst. «Ohne diese unverzichtbare Unterstützung würden wir morgen nicht starten können», bringt es der begeisterte Radsport-Funktionär gegenüber den AZ Medien auf den Punkt.

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